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	<title>Tagtraum Music &#187; Partysan</title>
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		<title>Interview Partysan Berlin /// L Kubic &amp; Tagträumer²</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 19:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Weltenbummler aus Berlin, die ihre Liebe zur Musik auf hauseigenen Labels wie BlackFoxMusic und Neopren Records verdeutlichen, sind die Berliner L Kubic &#038; Tagträumer². Diverse Studioproduktionen werden oft als Gemeinschaftsprojekt veröffentlicht und sicher gibt es hier eine musikalische Verbundenheit...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei Weltenbummler aus Berlin, die ihre Liebe zur Musik auf hauseigenen Labels wie BlackFoxMusic und Neopren Records verdeutlichen, sind die Berliner L Kubic &#038; Tagträumer². Diverse Studioproduktionen werden oft als Gemeinschaftsprojekt veröffentlicht und sicher gibt es hier eine musikalische Verbundenheit zu erleben.<br />
</strong></p>
<p>Tagträumer²</p>
<p>Robert alias Tagträumer² ist seit gut acht Jahren als DJ unterwegs. Dies meistert er ausschließlich mit Vinyl. Im Jahre 2007 gründete er das Label BlackFoxMusic. Desweiteren kümmert er sich um die Labelarbeit auf Schallbox Rec. und das Basler Label Neopren &#8211; jüngst sogar für sein neues Label Rauschzeit.</p>
<p>L Kubic</p>
<p>L Kubic sollte vielen bekannt sein, denn bereits in den 90er war er tatkräftig mit dem Projekt Trick &#038; Kubic in aller Munde. Als Keyboarder und Songwriter schrieb er aber auch schon vorher eigene Songs, die gerade in den letzten Jahren mehr und mehr Erfolg haben. Lars ist ein Perfektionist im Studio, Robert hingegen ein Profi als Label-Manager. Wie sich beide nun ergänzen, erfahrt ihr hier:</p>
<p><strong>Beide:</strong> Diverse Veröffentlichung tragen Euren gemeinsamen Namen „L Kubic &#038; Tagträumer²“. Ist es da nicht an der Zeit einen gemeinschaftlichen Künstlernamen zu schaffen?<br />
Das stimmt schon, wir setzen uns des Öfteren zusammen und machen Musik. Das macht einen Heiden-Spass – und darum geht es auch.  Ein gemeinsamer Künstlername bringt gleich so eine Bindung aneinander mit sich, steht für eine gewisse Ernsthaftigkeit. Wir sehen das jedoch alles sehr locker und unkompliziert, und sind deshalb ganz glücklich mit dem jetzigen Namen.</p>
<p><strong>Lars:</strong> Hin und wieder kommt es zur Verwirrung mit Deinem Künstler-Namen. Einige Schreiben ein Punkt nach dem „L“, andere lassen diesen schlicht weg. L Kubic oder L. Kubic?<br />
L Kubic ohne Punkt ist richtig.</p>
<p><strong>Lars:</strong> Du bist seit den 90er Jahren bereits im Geschäft. Ist es heute noch möglich von seinem Künstler-Dasein zu leben?<br />
Ich habe ja seit den 90ern die unterschiedlichsten Sachen gemacht: Rock-Band, Songwriting, Tonstudio, DJ und Producer  im Elektro-Bereich &#8230; wann immer etwas beginnt mich zu langweilen,  muss ich was Neues ausprobieren. Das macht es nicht unbedingt leicht, konstant von der Kunst zu leben. Dafür bleibt es aber immer spannend.</p>
<p><strong>Robert:</strong> Du bist bekannt dafür, ausschließlich mit Vinyl die Welt zu bereisen, wobei auf euren Label-Plattformen auch Digitale Releases angeboten werden. Kommt man da als DJ nicht schnell in Versuchung, die Leichtigkeit des digitalen oder CDs auszukosten?<br />
Klar habe ich schon andere Medien wie CDs oder Traktor ausprobiert, war jedoch sehr schnell gelangweilt vom Laptop. Vinyl bietet mir die Möglichkeit sehr nah an der Musik dran zu sein und vor allem begeistert es Leute in fernen Ländern, wenn man mit Vinyl spielt.<br />
Das ganze hat somit auch einen gewissen Showcharakter und man wird oft mit Fragen an der DJ Kanzel durchlöchert. Klar wäre es einfacher besonders in fernen Ländern auf das schwere Gepäck zu verzichten und solche Momente, wie vor drei Wochen, als mein Plattenkoffer nicht in Osaka ankam, bedeuten den Supergau. Dennoch den Spass, den mir Vinyl schon über die vielen Jahre bereitet hat und auch die Tatsache, dass ich bei dem Handwerk immer noch dazulernen kann macht Vinyl für mich einzigartig.</p>
<p><a href="http://www.tagtraum-music.com/wp-content/uploads/2011/01/partysan_berlin_12_2012.jpg"><img src="http://www.tagtraum-music.com/wp-content/uploads/2011/01/partysan_berlin_12_2012.jpg" alt="partysan_berlin_12_2012" width="485" height="604" class="alignleft size-full wp-image-3234" /></a></p>
<p><strong>Lars:</strong> Welche Faszination überwiegt derzeit mehr – DJ oder Live-Auftritte?<br />
Beide stehen bei mir fast immer im Schatten einer dritten Faszination: der Studioarbeit.</p>
<p><strong>Lars:</strong> Was bedeutet „Live“ für Dich – Gerätepark auffahren oder Laptop aufschlagen?<br />
Ich bin, was elektronische Musik angeht, eher der Laptop-Typ. Aber Live bedeutet für mich zunehmend auch Keyboards, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang. Ich arbeite zurzeit in zwei Bandprojekten mit. Und mein nächstes Solo-Projekt wird zwar elektronisch produziert sein, soll aber mit Livemusikern auf der Bühne stattfinden.</p>
<p><strong>Robert:</strong> Diverse Labels zu Manager bedarf großer Disziplin und viel Fleiß. Ist es in den heutigen Zeiten noch lohnenswert ein Label zu gründen?<br />
Finanziell ist die heutige Situation ein Desaster. Als wir 2007 mit der Idee kamen ein weiteres Vinyllabel zu gründen, schlugen viele alte Label-Besitzer die Hände über dem Kopf zusammen. Bis heute sind die Verkaufszahlen in der elektronischen Musikszene noch etwas gesunken. Wiederum gibt es immer mehr Festivals und Clubs die den Künstlern zu mehr Auftritten verhelfen können. Das Geld wird heutzutage also nicht mehr mit Plattenverkäufen sondern mit Touren verdient. Die Veröffentlichungen dienen somit mehr als Support und Promotion zu den Auftritten.</p>
<p><strong>Robert:</strong> Welche Hürden gibt es bei jungen Labels Anfangs zu meistern?<br />
Als allererstes steht immer die Idee etwas Besonderes zu erschaffen. Man muss heute schon ein besonders gutes Konzept haben um überhaupt aufzufallen, aber vielmehr ist ein gutes Team wichtig. Grafiker; Musiker; PR-Leute; Booker und so weiter – alle müssen gut zusammen arbeiten können und den gemeinsamen Erfolg im Kopf haben. Nichts ist schlimmer als, wenn man sich auf seine Mitarbeiter nicht verlassen kann oder, wenn Leute viel erzählen und nicht Taten sprechen lassen. Eine gute Promotion ist ebenfalls wichtig, denn gute Musik muss erstmal die Hörer erreichen. So ist es ganz wichtig mal über den Facebook-Tellerrand zu schauen und zu begreifen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.</p>
<p><strong>Beide:</strong> Wie gestaltet sich der gemeinsame Studio-Alltag? Wer ist der kreative Part und Ideen-Geber und Wer setzt diese am Ende um?<br />
Die Ideen, bis hin zur ersten Demoversion des Stückes, entwickeln wir immer gemeinsam. Wir haben beide einen Fundus – bei Robert ist es eine Festplatte voll mit unfertigen Reason-Tracks, bei mir eine penibel geordnete Sammlung aller möglichen Sounds und Loops,  von alten Sampling-CDs aus den 90ern bis hin zu Fragmenten, die bei meinen früheren Produktionen nicht zur Anwendung kamen.Die Feinheiten erledige dann hauptsächlich ich, während Robert mit strengen, wachsamen Ohren das große Ganze im Fokus behält.</p>
<p><strong>Beide:</strong> Was vermisst ihr in  der heutigen Club-Landschaft in Berlin?<br />
Hm eigentlich nicht viel. Es gibt nach wie vor tolle Partys in großen wie auch in kleinen Läden und immer wieder kreative Veranstalter die neue Locations eröffnen. Vielleicht bemerken wir aber selber, dass wir nicht mehr jedes Wochenende feiern gehen, sondern verbringen viel mehr Zeit im Studio um neue Ideen zu verwirklichen. Auch die Freunde werden ja etwas älter und machen nicht alle 7 Tage die Tanzflächen unsicher. Ferner freuen wir uns ein paar Gesichter bei unseren Auftritten wiederzusehen.</p>
<p><a href="http://www.tagtraum-music.com/wp-content/uploads/2011/01/partysan_berlin_12_2012_2.jpg"><img src="http://www.tagtraum-music.com/wp-content/uploads/2011/01/partysan_berlin_12_2012_2.jpg" alt="partysan_berlin_12_2012_2" width="448" height="603" class="alignleft size-full wp-image-3235" /></a></p>
<p><strong>Beide:</strong> Wie geht es 2013 weiter?<br />
Als erstes freuen wir uns auf unser Release „The Only Thing In This World“ auf dem Label Neopren Records. Diese Platte erscheint Ende Januar 2013 und wird auch einen tollen Remix von Alle Farben dabei haben. Außerdem schlummern noch einige unfertige Tracks auf unserer Festplatte, an denen wir noch rumfeilen möchten. Aber einen genauen Termin wann diese Stücke rauskommen gibt es noch nicht.</p>
<p>Euch Beiden vielen Dank für das Interview und viel Erfolg in 2013.</p>
<p>Interview by SM</p>
<p><a title="Read More" href="http://partysan.net/global-news/l-kubic-und-tagtraumer%C2%B2-zwei-liedermacher-aus-berlin/" target="_blank">» Read More</a></p>
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		<title>01.12.2012 Tresor &#8211; Berlin &#8211; Germany</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2012 08:52:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Line-up / Globus-Floor: Martin Roth (Anjunadeep (UK)/ Lunatique Rec.) Kabale und Liebe (Soweso Rec. /We Dig. Music/Amsterdam) David Jach (Mangue Records / KENO Rec., Dresden) Solee (Parquet Rec./Noir Music/Stuttgart) Danilo Schneider (ENOUGH! MUSIC) Marco Fender (WePlayMinimal/Supdub / Lordag) Alec Troniq...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Line-up /<br />
Globus-Floor:</p>
<p>Martin Roth (Anjunadeep (UK)/ Lunatique Rec.)<br />
Kabale und Liebe (Soweso Rec. /We Dig. Music/Amsterdam)<br />
David Jach (Mangue Records / KENO Rec., Dresden)<br />
Solee (Parquet Rec./Noir Music/Stuttgart)<br />
Danilo Schneider (ENOUGH! MUSIC)<br />
Marco Fender (WePlayMinimal/Supdub / Lordag)<br />
Alec Troniq (live) (Mangue Rec. /Ipoly Music, Dresden)<br />
Felix Würz (Partysan Berlin)</p>
<p>Tresor-Floor:</p>
<p>Andomat3000 (Cadenza, Cicille, Four:Twenty)<br />
Toureau (Parquet Rec./Lüneburg)<br />
DJane Crusty (Crusty Sound)<br />
Xarah van Tara (Harthhouse, FFM)<br />
Tuulz (Partysan Berlin)</p>
<p>+4Bar-Floor:</p>
<p>Antientertainer (live) &#8211; (Neopren Records &#8211; Berlin)<br />
L Kubic (BlackFoxMusic &#8211; Berlin)<br />
Tagträumer² (BlackFoxMusic &#8211; Berlin)<br />
Sebestian Ploke (FF/O)<br />
Promoter /<br />
Partysan Berlin, Tresor Club, Tagträumer²<br />
17 Years PARTYSAN Berlin Magazine &#038; 17 Headliner on 3 Floors</p>
<p>2012 eines der bekanntesten Poket-Magazine zu sein, dafür hätte man uns vor 17 Jahren für verrückt erklärt. Seitdem ist es uns gelungen fast monatlich ein Magazin zu veröffentlichen, um der Nachwelt zu zeigen, wie wichtig der Erhalt unserer Kultur ist. Möglich war dies durch ständige Wegbegleiter, viele sind gekommen, einige sind gegangen. Unsere Unterstützung galt hunderten von bekannten Künstlern und eine Vielzahl junger Talente. Auch heute ist es uns wichtig einen beständigen Informationsdienst zu liefern. Die einfache Berichterstattung mit einer klaren Botschaft macht uns heute zum Dienstältesten Magazin im Hosentaschenformat. Zuletzt sind es aber unsere treuen Leserin und Leser, als unbezahlbare Qualitätskontrolle, ohne die wir es bis hierhin nicht geschafft hätten. Dafür möchten wir einmal mehr Dank sagen, mit einem Event traditionell am ersten Dezemberwochenende.</p>
<p>17 Jahre bedeuten 17 Headliner. Ein Querschnitt von alten und neuen bekannten Künstlern aus der Szene, mit denen wir auf drei Tanzflächen zusammen mit allen Gästen unseren und euren Event der Superlative feiern werden.</p>
<p>Facts: Samstag, 01.12.2012, Open: 23:59 Uhr, TRESOR/Globus/+4Bar, 3 Floors – Köpenicker Str. 70, Berlin-Mitte, U-Bahn: Heinrich Heine Str., S-Bahn: Jannowitzbrücke</p>
<p>Tickets: ausreichend, direkt an der Abendkasse!!!</p>
<p>www.berlin.partysan.net /// www.tresorberlin.com</p>
<p>Open: 23:59 – all Floors!</p>
<p>Globus-Floor:<br />
Martin Roth (Vandit / Lunatique Rec.)<br />
Kabale und Liebe (Soweso Rec. /We Dig. Music/Amsterdam)<br />
David Jach (Mangue Records / KENO Rec., Dresden)<br />
SOLEE (Parquet Rec./Noir Music/Stuttgart)<br />
Danilo Schneider (ENOUGH! MUSIC)<br />
Marco Fender (WePlayMinimal/Supdub / Lordag)<br />
Alec Troniq live (Mangue Rec. /Ipoly Music, Dresden)<br />
Felix Würz (Partysan Berlin)<br />
Tresor-Floor:<br />
Andomat3000 (Cadenza, Cicille, Four:Twenty)<br />
Toureau (Parquet Rec./Lüneburg)<br />
DJane Crusty (Crusty Sound)</p>
<p>Xarah van Tara (Harthhouse, FFM)</p>
<p>Tuulz (Partysan Berlin)</p>
<p>+4Bar-Floor:</p>
<p>Antientertainers &#8211; live &#8211; (Neopren Records &#8211; Berlin)<br />
L Kubic (BlackFoxMusic &#8211; Berlin)<br />
Tagträumer² (BlackFoxMusic &#8211; Berlin)<br />
Sebastian Ploke (FF/O)</p>
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		<title>Interview Partysan &#8211; Hamburg</title>
		<link>http://www.tagtraum-music.com/interview-partysan-hamburg/</link>
		<comments>http://www.tagtraum-music.com/interview-partysan-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 16:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Tagträumer² ist dafür bekannt, mit vollgepackten Vinylcases durch die Weltgeschichte zu touren und in aller Herren Länder sein Verständnis von Musik durch die Boxen zu schicken. Seit über acht Jahren bereist der Berliner DJ, Produzent und auch Labeleigner dutzende von...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Tagträumer² ist dafür bekannt, mit vollgepackten Vinylcases durch die Weltgeschichte zu touren und in aller Herren Länder sein Verständnis von Musik durch die Boxen zu schicken. Seit über acht Jahren bereist der Berliner DJ, Produzent und auch Labeleigner dutzende von Ländern auf fast allen Kontinenten. Besonderes eindrucksvoll gelten bis heute seine Gigs wie z.B. in China, Süd-Korea, Türkei, Ukraine oder Serbien. Aktuell steht schon die nächste große Tour an, welche Tagträumer² unter anderem nach Kyoto und Novosibirsk führen wird. Grund genug dem mehr als umtriebigen DJ ein paar Fragen zu stellen. Wir haben Ihn noch kurz vor Abflug nach Schottland auf einen Kaffee getroffen.</p>
<p>Du bist weltweit gebucht und schaffst es dennoch kontinuierlich druckvolle Produktionen rauszubringen. Wie gelingt Dir dieser Spagat neben all Deinen Projekten?<br />
Es ist wahrhaftig ein Spagat, denn die vielen Reisen zum Beispiel nach Asien lassen nicht die Masse an Produktionen zu. Viele Labels erwarten von ihren Künstlern, dass am besten jeden Monat neue Songs und Remixe erscheinen aber dafür müsste ich jeden Tag im Studio sitzen und das Ganze würde einer Art Fließbandarbeit gleichen. Die Songs brauchen halt Zeit bis sie letztendlich auf Vinyl erscheinen und so kam es auch schon vor das einige Stücke den Weg erst nach zwei Jahren auf Vinyl fanden. Außerdem setze ich viel Wert auf gute Remixer die der Veröffentlichung noch den letzten Schliff geben. Allerdings gibt es an der Sache ein Problem, denn für ein Album müsste ich mir viel Zeit nehmen und auf einige Auftritte verzichten. Das ist wohl auch der Grund warum es seit Jahren noch kein Tagträumer² Album gab.</p>
<p>Nach wie vor legst Du ausschließlich mit Vinyl auf, selbst nach Asien nimmst Du Deine prall gefüllten Plattentaschen mit. Ist das manchmal mehr Fluch oder Segen?<br />
Es ist schon ein tierisches Geschleppe wenn ich an die weiten Wege mit Bahn oder Flugzeug denke. Da wird die Kiste durch viele Länder geschliffen und alle zwei Jahre kann ich mir neue Trolleyrollen anbauen da der Verschleiß so hoch ist. Der größte Fluch kommt aber eher der Angst entgegen. Jedes mal am Kofferband auf seine Platten zu warten und zu hoffen das auch alles ja heil und vollständig ankommt, denn würde das einmal passieren, sollte ich ernsthaft über eine Gesangs oder Stand Up Commedy Kariere nachdenken. Zum Glück haben auch die Platten immer wieder ihr Ziel erreicht und wenn ich in irgendeinem fernen Land wieder meine Scheiben spielen darf – weiß ich das ich mir nichts anderes vorstellen könnte.</p>
<p>Was bedeutet es für Dich ausschließlich mit Vinyl aufzulegen?<br />
Eigentlich war ich vom ersten Tag ein Gegner vom Cd Djing und auch vom digitalen Auflegen. Chris Liebing hatte mich jedoch so stark von seiner Live-Dj Performance überzeugt, dass ich seinen Weg durchaus gut finde.<br />
Selber hatte ich mich auch mit Traktor beschäftigt da ich einige Songs die es nur digital gibt ebenfalls spielen wollte. Bereits nach zwei Monaten verkaufte ich das System wieder und bemerkte, dass es für mich keine Art ist aufzulegen.<br />
Einen Laptop habe ich den ganzen Tag schon zu Hause vor der Nase und der muss nun nicht auch noch zwischen Publikum und mir stehen. Außerdem liegt ein viel größerer Reiz darin sich mit Platten zu beweisen und immer wieder seine Skills zu zeigen. Das Publikum kriegt nämlich sehr schnell mit – ob man die Nadel springen lässt oder das Angleichen der Platten nicht beherrscht. Wenn jemand digital auflegt bekommt doch keiner mit was Können oder Konserve ist.</p>
<p>Du hast gerade erst die Festivalsaison beendet und schon wieder einen vollen Tourkalender rund um den Globus. Wie bereitest Du Dich auf diese verschiedenen Events und Gigs in so unterschiedlichen kulturellen Umfeldern vor?<br />
Man kann jetzt nicht sagen, dass in bestimmten Ländern ein härterer Sound oder eher deeperes Housegeplätscher angesagt sind. Vielmehr ist es entscheidend ob es um ein großes Festival oder einen gemütlichen Club geht. Je nachdem ist dann auch der Plattenkoffer unterschiedlich gepackt. Was ich allerdings immer dabei habe sind Promoplatten um den Gästen und anderen Djs immer wieder ein Geschenk mitzugeben.</p>
<p>Auf welche Länder/Clubs freust Du Dich gerade besonders?<br />
Das sind vor allem die, in denen ich noch nie gespielt habe. Die Tour startet ja jetzt mit dem Auftritt auf einer kleinen schottischen Insel namens „Isle of Arran“. Hier gibt es auch eine kleine Technoszene von 200 Leuten die liebevoll jeden Monat ihre Veranstaltung durchführen. Auch vom Festland zieht es die Leute dorthin.<br />
Ein anderer Auftritt auf den ich mich schon besonders freue liegt im Libanon. Allerdings musste dieser Tourstop auf November verschoben werden, da gerade die politische Situation im angrenzenden Land Syrien nicht gerade sicher ist.<br />
Ich hoffe jedoch, dass sich alles noch zum Guten wendet.</p>
<p>Auch was Releases angeht, legst Du Wert auf Authentizität. Gerade ist Deine neue Single „Own Thing“ auf Deinem neuen Label „Rauschzeit“ erschienen. Allerdings ebenfalls nur auf Vinyl. Ist das für Dich eine besondere Herzensangelegenheit?<br />
Ja denn bei meinem neuen Label will ich vor allem damit sagen, dass Musik etwas Wert sein muss. Das hört sich jetzt wie ein dummer „Gema“-Spruch an aber die Vielzahl von illegalen Downloads ist einfach nicht verträglich.<br />
Mit dem neuen Label wollen wir auch wieder andere Wege gehen und in Zukunft keine digitalen Promos versenden, sondern nur Vinyl. Wer das Stück mit den Remixen gut findet – soll sie sich kaufen oder sich die gekürzte Version auf den  Seiten wie Soundcloud oder Youtube anhören. So merkt man, dass es wirklich eine Herzensangelegenheit ist.</p>
<p>Was kann man von dem Label in Zukunft noch erwarten?<br />
Zum einen wird es um einen ganz besonderen Stil gehen, welches auf unserem anderen Label „BlackFoxMusic“ nicht passend wäre. Vor allem sind es tiefe, warme Housebässe und immer dieser 90er Jahre Einfluss, der deutlich Spür und Hörbar sein wird. Die Remixer werden sorgsam ausgewählt werden, um in andere Bereiche von House vorzudringen. Von den Künstlern werde ich aber noch nichts verraten – haltet euch einfach über unsere Soundcloud Seite auf dem Laufenden: soundcloud.com/rauschzeit</p>
<p><a title="Read More" href="http://partysan.net/global-news/tagtraumer-aus-liebe-zu-vinyl/" target="_blank">» Read More</a></th>
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		<title>Review Partysan // Tagträumer² &#8211; Repetition Is Change</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 22:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Hit “Capisce” auf ihrem eigenen Label und einem Remix für Jalexander schieben die beiden Wahlberliner gleich den nächsten Soundbraten in die Röhre. Das Original ist ein ziemlich drückender Technotrack mit elektrolastigem Basslauf mit kurzen Breaks im EBM-Gewand. Aaren...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Hit “Capisce” auf ihrem eigenen Label und einem Remix für Jalexander schieben die beiden Wahlberliner gleich den nächsten Soundbraten in die Röhre.</p>
<p>Das Original ist ein ziemlich drückender Technotrack mit elektrolastigem Basslauf mit kurzen Breaks im EBM-Gewand. Aaren San verändert die Nummer zwar etwas ins Funkige, überzeugt damit aber genauso wenig wie sein Kollege Electrocker, der wieder zu sehr auf die Tube drückt.</p>
<p>Einzig die Interpretation von The Minimum ist, wie der Name schon sagt, etwas reduzierter aber in diesem Falle keineswegs schlechter. Im Gegenteil, denn mit dem langsamen und mysteriösen Groove rüttelt sie jede Afterhour auf.</p>
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