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	<title>Tagtraum Music &#187; Press</title>
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		<title>INTERVIEW &#8211; TRNDMSK – OFFENBACH</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Oct 2013 21:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tagträumer²: “Heute schauen viele DJs mehr auf den Laptop, als in die tanzende Menge” Seit rund acht Jahren reist Robert Stolt durch die Weltgeschichte und entdeckt fremde Kulturen und unerforschte Klangwelten. Dabei führt es ihn zum Beispiel in Länder wie...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Tagträumer²: “Heute schauen viele DJs mehr auf den Laptop, als in die tanzende Menge”</p>
<p>Seit rund acht Jahren reist Robert Stolt durch die Weltgeschichte und entdeckt fremde Kulturen und unerforschte Klangwelten. Dabei führt es ihn zum Beispiel in Länder wie China, Südkorea und Weißrussland, der Türkei, Ukraine oder Serbien und verarbeitet seine Erfahrungen durch das Projekt Tagträumer² in seinen eigenen Tracks und DJ-Sets. Im trndmusik-Interview erzählt der Berliner von seinen Tagträumen, wie er zu der Idee dazu kam, von seinem Vinyl- und Digitallabel BlackFoxMusic und warum er am liebsten mit Vinyl auflegt.</p>
<p>trndmusik: Erzähl uns doch kurz von deinem Projekt „Tagträumer²“. Was hat es genau damit auf sich?</p>
<p>Robert Stolt: Tagträumer² ist ein Musikprojekt mit dem ich schon seit knapp zehn Jahren auf den Bühnen / Tanzwiesen und Radiostationen zu hören bin. Angefangen habe ich das Projekt mit einem guten Freund in unserer alten Heimatstadt Prenzlau. Mit den vielen Auftritten wurde das Projekt immer größer und schoss nach den ersten Veröffentlichungen durch die Decke. Ab diesem Moment ging ich alleine weiter, denn aus der Leidenschaft wurde ein Beruf. Immer häufiger drehte ich die Platten im Ausland / arbeitete mit dem Goethe Institut und versuchte meine Dj-Skills beim Auflegen mit Vinyl ständig zu verbessern. Stilmäßig begann die Reise bei Breakbeat / Latin und Techhouse und ich entwickelte mich ständig bis zum heutigen Tag weiter. Der eigene Stil wurde durch die kindlichen 90er Jahre-Einflüsse geprägt, den rollenden Oldschoolbässen und kleinen Vocal Breaks, die sehr deutlich im Tagträumer²-Sound zu erkennen sind.</p>
<p>trndmusik: Welche Länder hast du bisher bereist und welche Unterschiedlichen Erfahrungen hast du dort gemacht?</p>
<p>Robert Stolt: In den letzten Jahren gab es einige Asientouren durch China, Japan, Südkorea oder der Mongolei. Ebenfalls waren es viele Stopps in Russland, der Ukraine oder im Libanon. Mit dem Auftritt in Reykjavik ging dieses Jahr ein ganz besonderer Traum für mich in Erfüllung, denn in so einem kleinen Land mit nur 300.000 Einwohnern und einer derartig extravaganten Musikszene um Björk, Sigur Rós oder Gus Gus – wollte ich unbedingt Platten drehen. Das Interesse an neuer Musik ist in Island sehr groß und mich hat es besonders gefreut, dass so viele unterschiedliche Altersklassen sich in den kleinen Harlem Club quetschten. Auch nach dem Auftritt kam ich mit vielen Musikern ins Gespräch, die so gar nicht viel mit Techno am Hut hatten, aber immer neugierig auf neue Musik sind.</p>
<p>In China wiederum ist Techno für die breite Masse immer noch etwas Neues und man bekommt auch das Gefühl, sie überzeugen zu müssen. Vor zwei bis drei Jahren spielte ich mit chinesischen Künstlern auf einem Open Air direkt an der chinesischen Mauer. Der Eindruck war überwältigend, denn mitten in den Bergen standen wir ganz alleine vor der Mauer und machten unseren Soundcheck. Um Punkt 11:00 Uhr kamen fünf Busse aus Beijing angerollt und der Platz war auf einmal gefüllt. Da standen sie nun und konnten auch nicht so schnell wieder weg, denn die Buskolonne trat ihren Heimweg erst um 4:00 Uhr an.</p>
<p>Es machte unglaublich viel Spass, herauszufinden, auf welchen Sound die Leute stehen und wo die Reise hingeht. Noch dazu starten einige die ganze Zeit auf die Finger, denn in China gibt es keinen einzigen Plattenladen.</p>
<p>trndmusik: Deine eigene Radio-Show läuft bereits. Wo kann man sie hören und was kann der Hörer erwarten?</p>
<p>Robert Stolt: Die Show läuft auf Skywalker FM (Hannover) und Garage FM (Moskau). Weitere Sender kommen aber demnächst dazu. Ich bin einfach neugierig, wie elektronische Musik im Ausland funktioniert, was die Djs dort spielen und was man denn selber in solchen Ländern auf den Teller legt.</p>
<p>Bei einem Gig in Island dachte ich mir, es wäre Zeit diese Fragen in einer Radioshow zu beantworten. Nun bin ich aber kein Moderator und lange Geschichten wollte ich auch nicht erzählen, um die Hörer zu langweilen. Ich fände es klasse, einen Dj-Mix von einem Club-Resident aus dem jeweiligen Land zu hören oder die Musik, die gerade in dem hiesigen Club angesagt ist.</p>
<p>Ich spiele in einer Stunde die Musik, die mich zu der Zeit oder in der Location bewegt hat. Der Name „Eyjafjallajökull“ soll auf jeden Fall die Neugier auf das Unbekannte wecken und mit jeder Radioshow überraschen. Nach der ersten Folge, die von Steindor Jonsson aus Island vorgestellt wurde, kommen in den nächsten Monaten Russland und die Türkei dran.</p>
<p>trndmusik: Wieso just Vinyl?</p>
<p>Robert Stolt: Mit Vinyl aufzulegen bedeutet mir schon sehr viel da ich das Djing über die Turntables gelernt habe und sich in den Jahren ein großes Plattenregal angesammelt hat. Anfang 2000 wurde es dann auf einmal möglich über Timecodes aufzulegen und bis heute wurde die Auflegetechnik so verbessert, dass jeder Tracks zusammen mischen kann. Wie man aber die Musik den Leuten rüberbringt, ist immer noch eine andere Sache.<br />
Ich hatte mir auch Traktor gekauft, um die neue Art des Auflegens auszuprobieren und wurde aber so sehr enttäuscht, dass ich nach zwei Monaten das brandneue System wieder verkauft habe. Da war plötzlich eine Wand zwischen mir und dem Publikum. Auch noch heute schauen viele Djs mehr auf den Laptop als in die tanzende Meute direkt vor der Nase.</p>
<p>Das Gefühl, mehr von der Technik abhängig zu sein als vom eigenen Können, war schon sehr bestimmend. Derr eigentliche Grund wieder auf Vinyl umzusteigen, war das Publikum. Da steht nun der Dj und von weitem blinkt einem schon ein Apfelsymbol an und man weiß nicht, ob er seinen Facebook-Account checkt oder tatsächlich Musik macht.<br />
Vinyl gibt mir da viel mehr Freiheiten und brint mir Nervenkitzel – ob man nur durch Gehör und dem Fingerspitzengefühl den perfekten Mix hinbekommt. Vielleicht ist es aber auch wieder so ein Tagträumer²-Ding und hat mit viel Idealismus zu tun!</p>
<p>trndmusik: Was bringt einen auf die Idee so einen Trip zu starten? Woher kam deine Motivation?</p>
<p>Robert Stolt: Als die erste Platte von mir draußen war, gab es eine Anfrage aus San Francisco. Der Auftritt in einem alten Warehouse an einem Mittwochabend war bestimmt von schrägen Künstlern aus der Stadt und Leuten, die zum Afterwork nochmal so richtig abtanzen wollten.</p>
<p>Zurück in Berlin merkte ich, dass ich genau wieder solch ein Erlebnis brauchte. Es ist zwar schön, in Deutschland zu spielen und in den vielen Berliner Clubs die Welt in der Musikhauptstadt zu Gast zu habe,n doch noch viel besser ist es raus zu gehen und die eigene Musik an den skurilsten Plätzen zu spielen. Dazu gehört sehr viel Eigenleistung dazu. Und manchmal ist es besser nicht einer Bookingagentur zu vertrauen, sondern es selbst in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Das Arbeitspensum ist natürlich gewaltig, denn die Produktionen dürfen nicht zu kurz kommen und müssen auch immer eine gute Qualität haben. Aber die vielen enthusiastischen Leute sei es Djs, Veranstalter oder feiernde Gäste kennenzulernen entlohnt für die harte Arbeit.</p>
<p>trndmusik: Du betreibst auch deine eigenen Labels in Berlin. Was passiert da alles so derzeit?</p>
<p>Robert Stolt: Mit BlackFoxMusic fing 2007 alles an. Meine erste Veröffentlichung erschien auf diesem Label. Mittlerweile können wir auf viele Releases zurück blicken und alle fünf Katalognummern erscheint eine besondere Compilation. Für die Katalognummer 020 sind wir gerade mit dem Namen „Kapitel 4“ in der Planung.</p>
<p>Dabei erscheinen acht bis zehn Songs auf zwei Vinyls, bei dem das Artwork sehr aufwändig gestaltet wird. Es sieht ein bisschen aus wie ein Buch, denn das Plattencover ist ausklappbar und im Inneren findet man alte bekannte Künstler des Labels aber auch neue Gesichter, die wir darüber vorstellen möchten. Das neue Baby namens „Rauschzeit“ richtet sich nach einem ganz bestimmten Stil zwischen Oldschool, Chicago und Deep House.<br />
Ganz wichtig ist mir dabei, das es nur auf Vinyl erscheint und mit einer Auflage von 200 Stück sehr limitiert ist. Die dritte VÖ mit Sigourney Raver – “Hook It Up” ist gerade in den Vorverkauf gekommen.</p>
<p>Das Interview führte Sarah Schlifter.<br />
Foto by Vitoscha Königs.</p>
<p><a title="More Informations" href="http://trndmusik.de/2013/10/tagtraumer%C2%B2-heute-schauen-viele-djs-mehr-auf-den-laptop-als-in-die-tanzende-menge/" target="_blank">» More Informations</a></p>
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		<title>INTERVIEW &#8211; LA BOITE À MOUSTAGE – LYON</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 21:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blackfoxmusic]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Press]]></category>
		<category><![CDATA[France]]></category>
		<category><![CDATA[LA BOITE À MOUSTAGE]]></category>
		<category><![CDATA[Lyon]]></category>

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		<description><![CDATA[La Boite à Moustache continue ses interviews sur Berlin avec la rencontre de Tagträumer, DJ, producteur et gérant du label BlackFoxMusic. Depuis plus de dix ans, Tagträumer voyage à travers le monde pour faire danser le public avec ses vinyles....]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>La Boite à Moustache continue ses interviews sur Berlin avec la rencontre de Tagträumer, DJ, producteur et gérant du label <a title="BFM" href="http://blackfoxmusic.com/" target="_blank">BlackFoxMusic</a>. Depuis plus de dix ans, Tagträumer voyage à travers le monde pour faire danser le public avec ses vinyles. Ses séjours dans des pays culturellement très différents de son Allemagne natale influencent ses productions aux styles très diversifiés alliant softwares et hardwares.</p>
<p><a href="http://laboiteamoustache.com/wp-content/uploads/2013/10/Tagtr%C3%A4umer21.jpg"><img title="Tagträumer²" alt="Tagträumer²" src="http://laboiteamoustache.com/wp-content/uploads/2013/10/Tagtr%C3%A4umer21.jpg" width="333" height="500" /></a></p>
<p><em>Photographie &amp; Design par Vitoscha Königs</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Version française</em></p>
<p><strong>Tu as grandi à Prenzlau, dans le Nord de l’Allemagne, quel était ton environnement musical là bas ? Qu’est-ce que tu écoutais plus jeune et quand as-tu découvert la musique électronique ?</strong><br />
J’ai commencé à écouter de la musique électronique plutôt tard, vers mes 14 ans. Avant cette découverte, je jouais du piano et de la guitare.<br />
A 15 ans, je suis allé pour la première fois dans une discothèque écouter de la dance music. Puis, un an plus tard, j’ai commencé à fréquenter des clubs de Techno et je me suis dit « Qu’est ce que c’est que cette p***** de musique ?! C’est vraiment cool ! ». J’ai vraiment aimé cette étrange et nouvelle musique. J’ai donc commencé à acheter beaucoup de vinyles et de CDs. Selon moi, les platines étaient des instruments comme les autres et je le pense encore. Je voulais apprendre le mixe et ai arrêté de jouer du piano et de la guitare. Un jour, j’ai réussi à accumuler assez d’argent pour m’offrir une paire de Technics. J’avais même vendu mon ordinateur pour en avoir. Je les ai finalement eu le jour de mon 16<sup>ème</sup> anniversaire. Personne dans ma ville ne savait mixer, alors j’allais apprendre en clubs, pour observer les DJs. Cela m’a permis de développer mon propre style.<br />
A 18 ans, j’ai commencé à organiser avec des amis mes premiers évènements Techno : notre première tête d’affiche était <a title="Paul Kalkbrenner" href="http://laboiteamoustache.com/musique/mecs-a-connaitre/paul-kalkbrenner">Paul Kalkbrenner</a>, qui n’était pas aussi connu à l’époque.<br />
Lorsque j’ai fini mes études en 2003, j’ai déménagé à Berlin. Je me rendais dans cette ville avant pour acheter des vinyles et voir de nouveaux artistes. J’ai eu tant de découvertes musicales dans cette ville. Je mixais seul, mais ai monté un projet avec mon ami Andreas appelé « TagTräumer² ». Nous avons beaucoup mixé ensemble, notamment dans des universités lors du tour « Campus Rocker ».<br />
En 2007 j’ai eu un travail en tant qu’Event Manager au sein de l’agence de booking BlackFoxMusic. Ils m’ont donné beaucoup d’opportunités et m’ont offert la chance de lancer avec eux le label la même année. C’était vraiment fou pour moi ! A cette même époque durant mon temps libre, je composais des productions et j’ai pu sortir mon premier EP Capisce sur notre label BlackFoxMusic.<br />
Après cette première sortie, mon loisir en tant que producteur est devenu un réel travail. Malheureusement, Andreas ne pouvait pas en faire son travail, donc j’ai du continuer seul les productions sous le nom de TagTräumer².</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beaucoup d’artistes ont déménagé à Berlin pour différentes raisons, quelles étaient les tiennes?</strong><br />
Berlin est sans aucun doute la capitale mondiale de la musique et pas seulement pour la Techno. Par exemple, tu peux trouver à Berlin quelques majors comme Universal ou Sony mais également beaucoup de labels indépendants. Tu peux créer des projets musicaux très rapidement et rencontrer des gens très facilement aussi. Il y a vraiment beaucoup de créativité ici, mais il y a également beaucoup de personnes qui parlent seulement sans agir ensuite… Faites attention.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jeudi dernier tu étais au festival LautLeiseBerlin, comment c’était?</strong><br />
Génial. Je connais l’Event Manager de ce festival et il est vraiment doué pour développer une identité visuelle spéciale avec un logo original (un oiseau bleu), des décorations avec beaucoup de fleurs, des éléments comiques avec comme couleur principale le bleu. J’étais vraiment heureux du line up, je jouais de 1 :00 à 3 :00 donc j’ai pu jouer Deep au début puis y aller un peu plus fort après ! Et aussi parce qu’après 3 :00 j’ai pu boire des coups avec mes amis ! (rire)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Parlons un peu de vinyles ! Beaucoup d’artistes ont abandonné ce support. Toi, tu n’as pas mal au dos à transporter encore et toujours tes vinyles à chaque soirée ?</strong><br />
C’est assez stupide de dire que c’est trop lourd à transporter. Regarde les groupes de musique par exemple, ils doivent porter tous leurs instruments, alors pourquoi les DJs se plaindraient de devoir porter 20 kilos de vinyles ? D’accord, une bonne raison de mixer sur CD est le fait que tu peux jouer plus de tracks mais à une soirée, tu as uniquement besoin d’environs 70 vinyles de différents styles. C’est assez selon moi pour un DJ set. Sauf si tu es en tour pendant plus de 2 semaines, c’est vrai que tu dois porter au moins deux sacs de vinyles. Mais pour moi, cela ne fait aucun souci.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Comment construis-tu ta collection de vinyles? As-tu une idée précise de ce que tu veux acheter ou tu aimes passer du temps dans les disquaires pour découvrir ?</strong><br />
J’ai un site favori pour acheter des vinyles où je peux écouter un tas de différents styles de musique. Je prends à chaque fois une journée pour écouter toutes les nouveautés. J’écoute également des DJ sets en ligne, et si j’entends une track qui me plaît, j’essaye de la trouver en vinyle et l’achète. Parfois je vais dans des disquaires car j’aime parler avec les vendeurs. Si tu leur dis tes goûts musicaux, ils pourront t’orienter sur telle ou telle nouvelle sortie.<br />
<strong><br />
J’ai lu que tes influences musicales viennent de tes voyages autour du monde. C’est vrai que chacun de tes EPs sonne différemment et à chaque fois, on peut apercevoir une partie de ton éclectisme musical. Pourrais-tu nous dire comment est-ce que voyager dans différents pays a eu un impact sur tes productions ? Est-ce que tu t’attendais à être autant influencé par ces voyages ?</strong><br />
Ce n’est pas le fait d’être allé en Islande et vu de si beaux paysages par exemple qui m’a influencé dans mes productions. Mais ce sont les gens et la scène locale. Je peux trouver de nouvelles inspirations grâce aux artistes locaux. Mais je produis toujours selon mon ressenti.<br />
Si nous parlons de style, pour ma musique, tu entendras toujours des influences des années 90, dans les lignes de basse par exemple.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tu as déjà voyagé dans le monde entier pour tes DJ sets et lives et tu as probablement vu différentes manières d’écouter de la musique en soirée. Est-ce que tu adaptes ton DJ sets ou tes lives selon le public et sa culture ?</strong><br />
Oui et non (soit « Jein » en allemand). Quand je prends 70 vinyles avec moi en soirée, je fais attention à avoir différents styles. Je ne prépare  rien chez moi avant une soirée car j’aime deviner ce que les gens veulent durant mon set. Et c’est également vraiment bon de pouvoir essayer de nouvelles choses durant un set, mixer ensemble deux vinyles pour la première fois par exemple.<br />
J’ai beaucoup apprécié jouer en France. Je suis allé quatre fois à Paris. J’aime la culture musicale là bas. Nous, producteurs allemands, avons beaucoup de points communs avec les producteurs français rien que pour l’amour du vinyle et la qualité de production. Je ressens une grande connexion avec eux !</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Grâce à ton label, tu pourrais avoir l’opportunité de sortir toutes tes productions dessus. Mais seulement 3 de tes EPs figurent sur BlackFoxMusic, as-tu juste envie d’explorer d’autres labels ou considères-tu que ta musique ne correspond pas tout à fait à la ligne artistique de BlackFoxMusic ?</strong><br />
Je pense que pour mes productions, 3 EPs et une compilation sur BFM suffisent. Le but de notre label est d’avoir de nombreux artistes et par an, BFM sort au maximum 4 EPs. Je signe avec d’autres labels car cela me donne l’opportunité d’atteindre une autre fanbase et donc d’avoir une plus grande audience. A chaque fois que je compose, je suis à la recherche de nouveaux labels et leur envoie ensuite mes démos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tu as aussi fait quelques collaborations. Une en particulier a attiré mon attention : ton EP Do That Shit avec Elbee Bad, comment l’as-tu rencontré ? Et comment avez-vous réalisé cette track ?</strong><br />
L’ancien gérant de BlackFoxMusic avait quitté son poste en 2010 et m’a offert l’opportunité de mener le label seul. Il était également un bon ami d’Elbee Bad. Elbee Bad jouait souvent aux soirées de BFM et j’ai pu aussi le booker dans ma ville natale. J’adore ses performances. J’ai produit cette track House Do That Shit sans vocal et j’ai senti qu’il manquait quelque chose, une vocal hip hop : j’ai pensé que la voix d’Elbee Bad serait parfaite. Je voulais vraiment donner cet aspect Hip Hop à une track House. Je l’ai ensuite envoyé au label Society 3.0 qui 30 minutes plus tard, m’a répondu me disant être très intéressé. Le remix était vraiment bien aussi, réalisé par Dirt Crew et c’est vrai que cet EP a très bien marché.</p>
<p><strong>As-tu été inspiré par d’autres modèles de labels quand tu as créé BlackFoxMusic ?</strong><br />
Pour nous, ce label a été créé pour être une base pour nos artistes. Avant ce label, BFM était uniquement une agence de booking avec quelques organisations d’évènements. Nous voulions donc promouvoir BFM à travers ce label mais également notre passion pour les vinyles et les nouveaux artistes.<br />
Dans le passé, nous étions vraiment admiratifs des modèles de Gigolo Records et BPitch Control, mais la création de BFM provient de notre propre style et convictions, donc je ne pourrais pas dire que nous avons été influencés par d’autres modèles.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Une des activités du label m’a rendu curieuse: peux-tu nous en dire plus sur les évènements audiovisuels de BlackFoxMusic ?</strong><br />
Une fois par an, nous réalisons un showcase appelé « Dienstag Welt » où nous faisons venir des VJs. Le prochain aura lieu le 27 décembre au Gretchen (Berlin).</p>
<p><strong>L’évènementiel semble être la principale source de revenus des labels aujourd’hui. Penses-tu qu’à l’avenir les activités des labels seront majoritairement tournées vers l’organisation d’évènements ?</strong><br />
Le problème est qu’avec uniquement de la musique, tu ne peux pas gagner d’argent.<br />
L’évènementiel est un énorme investissement en temps et en personne. Pour nous, cela a plus de sens d’organiser seulement deux évènements par an et se concentrer sur les tournées des artistes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelles sont les principales difficultés dans la gestion d’un label?</strong><br />
Trouver les moyens de distribution adaptés car tout change si vite. Être capable de distribuer nos vinyles partout dans le monde est notre principale difficulté. Ici à Berlin, on se concentre d’avantage sur les vinyles : un mois avant la sortie en digital, nous allons chez les disquaires pour leur donner en premier les vinyles. Pour moi un label n’a pas seulement une présence online, les gens et les supports physiques sont plus importants.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Que penses-tu des artistes de musique électronique venant de labels indépendants allant ensuite signer avec des majors ?</strong><br />
Pour un artiste, cela pourrait être bon…dans certains cas. Signer avec une major ne signifie pas que tu auras plus de dates et que tu vendras plus de vinyles. Je pense que beaucoup d’artistes ne conviennent pas aux majors car ils ne veulent pas que l’on dirige leur vision artistique. D’un autre côté, si un artiste correspond à une major, il/elle aura une plus grande audience et sa musique sera plus largement distribuée. Mais si tu veux garder ta créativité en tant qu’artiste, c’est sans aucun doute mieux pour toi de sortir ta musique sur un label indépendant.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quels sont tes prochains projets?</strong><br />
Un prochain vinyle va sortir sur BlackFoxMusic : Wave Control EP produit par un artiste français, de Marseille, Millimetric et remixé par David Carreta.<br />
J’ai également commencé ce mois-ci un projet personnel, ma propre émission de radio appelée  Eyjafjallajökull. Beaucoup de personnes m’ont demandé ce que les gens pouvaient écouter en Chine, en Mongolie etc. Donc j’aimerais leur faire découvrir d’autres musiques venant de partout dans le monde et même si elles peuvent être bizarre ! Pour ma première émission diffusée sur deux stations de radio en ligne (Garage FM en Russie et Sky Walker en Allemagne), j’ai invité un DJ islandais Steindor Jonsson. La première émission sera donc consacrée à l’Islande, la seconde à la Russie et la troisième à la Turquie. Ce ne sera pas uniquement de la musique électronique, les DJs pourront également passer des musiques qu’ils pouvaient écouter pendant leur enfance. J’aimerais pouvoir explorer 25 pays en 2 ans.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Une dernière question sur Berlin, qu’est-ce que tu aimes faire le dimanche dans cette ville?</strong><br />
J’aime aller aux marchés aux puces : à Mauerpark mais aussi dans les plus petits marchés. J’adore celui dans Friedrichschain au RAW. Là-bas tu peux trouver des vinyles vraiment cools. Le dimanche est aussi pour moi le jour où je peux voir mes amis pour un café et me reposer un peu.</p>
<p><a title="More Informations" href="http://www.thenoisegate.com/tagtraumer%C2%B2/" target="_blank">» More Informations</a></p>
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		<title>Interview The Noise Gate &#8211; Manchester</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Sep 2013 21:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[The Noise Gate]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagträumer² is a German DJ and producer who travels the globe spinning vinyl at some of the most weird and wonderful parties you could possibly imagine. Out of his studio in Berlin – the home of his label, BlackFoxMusic –...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Tagträumer² is a German DJ and producer who travels the globe spinning vinyl at some of the most weird and wonderful parties you could possibly imagine. Out of his studio in Berlin – the home of his label, <a href="http://www.blackfoxmusic.com/" target="_blank">BlackFoxMusic</a> – has emerged an incredible array of productions, ranging from classic strpped-down techno, to dark &amp; funky house, electronica, breaks and even the odd bit of reggae. His DJ sets may be a tad more predictable, but only in the sense that you can always expect the kind of solid groove that would please even the most demanding Berlin crowd. For evidence of this, check out his mix at the end of this interview, recorded live at Weekend in Berlin last month. And don’t be surprised to hear him drop something very much out of the ordinary…</p>
<p>Rob Hughes caught up with Tagträumer² – real name, Robert Stolt – to find out what life was like for someone who is so heavily involved in the vibrant Berlin techno scene…</p>
<p><em>Picture and design by Vitoscha Königs</em></p>
<p><strong>So how are things going for you at the moment in terms of your music career? What have been some recent highlights and how did they come about?</strong></p>
<p>The end of August was a dream come true because I had the chance to perform for the first time in Iceland. For a few years it has been a wish to play in that country because only 300,000 people live there but it has such a strong music scene with famous bands like Gus Gus, Sigor Rós and Björk. During the spring I was in contact with an event manager from Reykjavik and eventually he invited me to the Harlem Club. Before my gig I was a little bit nervous but after a few records I felt there was no reason for it. The venue was packed and they danced until the club had to close.</p>
<p><strong>Tagträumer² is a very unique name – where did it come from?</strong></p>
<p>I started Tagträumer² with a friend of mine, Andreas. We founded our project in school and after a long night he told me that he often gazed out of the window during lessons and for that reason the teachers called him Tagträumer, which means ‘daydreamer’ in English. The very same thing had happened to me several times and we laughed out loud at the fact we had this in common. After we checked the musicians on discogs we noticed that there was a silly German boygroup with the name Tagträumer, too. So we put the ² at the end of the name to make it unique.</p>
<p><strong>How did you start off in the industry? Did DJing, production or promoting come first? What gave you that initial push and how did you get to where you are now?</strong></p>
<p>Andreas and I played a lot in Berlin and in the north of Germany and had some success with our tour ‘Campus Rockers’, where we played at some universities in our country. After releasing our first single, however, everything began to be done very professionally – there was a booking agency that took care of us, remix requests, and some labels asked us to release and produce more stuff. Then the first gigs in other countries were added, but Andreas had too much to do in his regular job and he made the decision to quit the project. For me, it was always more than passion and a hobby, but we’re still good friends.</p>
<p><strong>What do you do when you’re not making or playing music?</strong></p>
<p>That’s a tough one because I’m managing my label and some other labels, too. So sometimes it’s 24/7 job! When I do get some free time I’m going to take a trip to the Baltic Sea where I can recharge my batteries.</p>
<p><strong>You mentioned that you’ve played in some distant lands recently, including Mongolia and Lebanon. What is the dance music scene like in those countries?</strong></p>
<p>In Mongolia there is nearly no techno scene. I mean there are some good techno DJs there, but there is no club that is dedicated to electronic music. When I played in the capital it was at a party for 1,000 people, but it felt like a big room discothèque. The DJ before me played trance and the DJ after me played R&amp;B and hip hop, and we changed every 30 minutes. The people liked to hear new music and danced to my house style, but its not like in Berlin where you can play 3-4 hours. In Mongolia they can get bored very quick and they need variety to entertain them. In Lebanon, however, you have a small but really good techno and house scene. Lots of famous DJs are playing in Beirut and the people are very heartfelt and love to explore new music.</p>
<p><strong>What’s the most unusual country or place you’ve played?</strong></p>
<p>Hmmm… I don’t think there is an unusual country but I remember an unusual place – it was at the Great Wall of China. There was a festival in the mountains and it was totally crazy to spin vinyl at such a historical place. Five buses from Beijing came with 600 ravers and the place was crowded in a second. As night set in it became very cold and I could see my breath when I was playing. At 4am the buses returned to the city and then everyone was gone and the whole place was quiet again, as it normally is.</p>
<p><strong>What kind of setup are you using to DJ at the moment? What are your reasons for these choices?</strong></p>
<p>You know, I’m an old school DJ – every time I use vinyl. Two Technics 1210 MK2s, a good mixer and, occasionally, a CDJ for checking new productions. Last year I tried Traktor with a laptop but I was so disappointed. For me, a laptop is like a wall in front of the audience. Also, I´m using this stuff the whole day for working – why should I use it for performing, too? Playing with vinyl is more like playing an instrument for me – a very old thing but a choice with style.</p>
<p><strong>How about in the studio? Is there much crossover in terms of the way you work live and in the studio?</strong></p>
<p>Sometimes I have ideas when I’m DJing while making a mix or trying different styles but most of the creativity and ideas happen in the studio. And they happen so often that, for example, I’ll start working on a deep house track and it soon turns into a dark, funky track.</p>
<p><strong>What kind of qualities do you try to bring out in your sound, whether you’re playing in a club or making your own beats?</strong></p>
<p>I feel quite free when I’m producing because I like to try lots of different styles. Last year I created a track called ‘Grüne Fee’, which is a crossover between house and reggae. When I’m DJing I like to play a certain style that I’ve developed over the years. It’s a little housier with old school elements and there are some cuts from the 90s. You will hear some breaks tunes, too, because 10 years ago I really fell in love with breakbeat from the UK.</p>
<p><strong>Which other producers and/or DJs do you really rate at the moment and why?</strong></p>
<p>Kink is one of the hottest live acts at the moment. You hear that his productions have their very own style and there are tons of really good remixes. He’s also a very good performer because he’s not staring at his laptop all the time. Maya Jane Coles is also a good DJ for me because she likes to bring different styles into her set. You also hear that she got a breaky background and, for sure, her productions are always good.</p>
<p><strong>What are your thoughts about the worldwide dance/electronic music scene at the moment? Is it changing for better or worse? What do you think it might benefit from?</strong></p>
<p>I like that there are more and more countries that are open to techno music now. A few years ago, nobody would have thought that there would be huge electronic events in places like Kenya, and I certainly didn’t think I’d get the chance to play in Mongolia. What I really hate, though, is that a lot of event managers are booking the same acts year after year. There are DJs that, even though they haven’t released any new productions for a long time, are putting out new tour videos every week or  doing photo-shoots and talking wise words about the scene. Bullshit – it would be would be so much better to have hot new producers at big events.</p>
<p><strong>You run BlackFoxMusic, which you have done since 2007 – how has the label developed over the years? How would you describe the effect running it has had on your career?</strong></p>
<p>BlackFoxMusic was always a label which focused on a more raw electronic sound. We’ve always had a lot of really good artists and we’re still focusing on releasing the tracks on vinyl. For me, it was a great boost to start this label because I was able to release my first single on it. I’m really proud of BlackFoxMusic because the team of graphic designers, bookers, VJs and acts makes it very unique for me.</p>
<p><strong>You live in Berlin, one of the greatest cities in the world for dance music. What’s it like to be in the middle of that? What do you think are the driving forces behind the scene there?</strong></p>
<p>After the wall came down, techno and Berlin have grown together and the people from both the east and the west loved this new music because it was also an opportunity to bring the people together, so techno music was always very important to the city. Thanks to this music, a lot of tourists and artist have come to the town – not only to listen or perform, but also to live here. This makes it a very exciting place to be, but its also a little bit curious because there are sometimes too many DJs and you have a lot of competition. Although the fact there are so many musicians and performers keeps the scene moving and also means that you can party 7 days in a week in Berlin.</p>
<p><strong>What’s next for Tagträumer² ?</strong></p>
<p>At the end of the month I will start my new radio show called ‘Eyjafjallajökull’. Maybe you know that name – it’s that bad volcano in Iceland! Every month I will have different guests from countries where I have played. The first will be Steindor Jonsson, a very good dj from Reykjavik. The second show will be held by a Russian DJ.</p>
<p>This year I will also release also two records but it’s too early to speak about it. It will have to be a surprise!</p>
<p><a title="More Informations" href="http://laboiteamoustache.com/2013/10/tagtraumer%C2%B2-linterview/" target="_blank">» More Informations</a></p>
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		<title>Interview Elektro Chronisten</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 17:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Tagträumer² &#8212; Wenn Gedanken Schweifen</p>
<p>Bereits seit 2007 ist der Name Tagträumer² weltweit in der Elektroszene ein Begriff. Denn in diesem Jahr landete Robert mit “Capisce” einen Riesenhit. Seitdem ist der 31-Jährige ein gefragter Produzent und DJ, dessen Sound nicht zuletzt durch seinen Abwechslungsreichtum besticht. Seine Tourlist umfasst Länder in der ganzen weiten Welt. Dass dabei allerdings nicht immer alles glatt gehen muss, davon kann auch Tagträumer² ein äußerst unterhaltsames Lied singen.</p>
<p><em>Von Sebastian Binder  </em></p>
<p>Das Wort „Tagtraum“ ist vielleicht eines der schönsten, das die deutsche Sprache zu bieten hat. Tagträume sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tagtraum" target="_blank">qua definitonem</a> bildhafte, mit Träumen vergleichbare Fantasievorstellungen und Imaginationen, die im wachen Bewusstseinszustand erlebt werden. Es erscheint daher nicht als die schlechteste Idee, wenn man sein Musikprojekt danach benennt, denn was ist Musik letztlich anderes als eine imaginierte Fantasievorstellung, die einen über das Gehörte in eine surreale Welt abdriften lässt? Das dachte sich wohl auch Robert Stolt, weltweit besser bekannt als „Tagträumer²“, und daher hat er auch seine eigene Vorstellung davon, was das Wort „Tagtraum“ für ihn bedeutet: „Tagtraum bedeutet für mich, am Tage seine Gedanken schweifen zu lassen und komplett abzuschalten. So entstehen neue Ideen und man ist am besten kreativ. Allerdings muss man die Kraft besitzen, seine Ideen auch in die Tat umzusetzen. Denn nur so können Träume wahr werden“, sagt er gegenüber <strong>elektro-chronisten.de.</strong></p>
<p>Da ist was Wahres dran und alle Nachwuchs-DJs und -Produzenten sollten sich diesen Satz vielleicht noch einmal durchlesen, denn die Geschichte von Tagträumer² liest sich tatsächlich wie das, wovon viele junge Leute träumen, wenn sie erstmals am Computer versuchen, etwas Anhörbares zusammenzuschrauben. Ursprünglich startete Tagträumer² 2003 als DJ-Team. Als sich 2007 allerdings der erste sichtbare Erfolg einstellte, standen die beiden vor einer grundsätzlichen Entscheidung: „Für mich war es genau das richtige, denn ich wollte aus meiner Leidenschaft einen Beruf machen. Beim anderen Part von Tagträumer² war es aber so, dass die Musik immer nur Leidenschaft bleiben sollte. Deshalb beschlossen wir zusammen, dass ich das Projekt alleine weiterführen sollte“, erzählt Robert. Beide Positionen haben etwas Nachvollziehbares und Robert, fortan als <a href="https://www.facebook.com/tagtraumer" target="_blank">Tagträumer²</a> solo unterwegs, sollte erst lernen, was „Erfolg“ tatsächlich bedeutet. Mit seinem Song „Capisce“ landete er 2007 einen echten Hit und fortan veränderte sich die Welt, wie er sie kannte: „Die erste Produktion gab einen großen Schub nach vorne. Es waren auf einmal viel mehr Auftritte möglich und auch im Ausland wurde ich gebucht. Ab diesem Zeitpunkt wurde alles noch viel professioneller. Aber eben auch viel stressiger, da viel mehr Zeit in das Projekt fließen musste. Ich musste weitere Produktionen angehen, Remixe anfertigen und versuchen, am Ball zu bleiben, denn Tagträumer² sollte nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden.“</p>
<p>Nun, das ist ihm zum Glück gelungen, denn der <a href="http://www.tagtraum-music.com/" target="_blank">Tagträumer</a> legte nach und zwar nicht zu knapp. Beginnen wir einfach mal mit seiner Produktion „Monsters“ und dem dazugehörigen Video. Zuerst denkt man sich: „Oh, was für ein nettes Oldschool-Surfin-USA-Filmchen.“ Doch der böse Beat lässt einen bereits erahnen, dass hier etwas nicht stimmt, nicht stimmen kann. Und dann taucht das Monster auf und es… naja, seht am besten selbst. „Erstmal habe ich keinen bestimmten Stil, der sich genau einordnen lässt. Ob vom Tech-house oder Deep House bis hin zu meinen ersten Elektroanfängen war schon vieles dabei“, beschreibt Tagträumer² seinen Sound. „Ich mag es sehr, neue Sachen auszuprobieren. Dabei versuche ich allerdings immer, melodisch zu bleiben.“ Diesen Anspruch unterstreicht er sehr gut mit Tracks wie „Schattenspiele“, „Skinny Dipping“ oder „Journey To Jimy“. Seine Experimentierfreudigkeit demonstriert er dabei mit seiner äußerst verspulten Produktion „Grüne Fee“, eine Mischung aus Elektro und Reggae. Das kann nicht funktionieren? Doch, in den Tagträumen funktioniert es. Zu seinen eigenen Lieblingsproduktionen gehört allerdings „India“, da „die Bassdrum hierbei teilweise rückwärts läuft und auch ein Synthie ganz merkwürdige Sachen macht.“</p>
<p>Vor längerer Zeit hat der 31-Jährige zudem sein eigenes Label namens „<a href="http://www.blackfoxmusic.com/" target="_blank">BlackFoxMusic</a>“ gegründet. Wie es dazu kam? „Die Idee war, mit Freunden eine Plattform zu schaffen, um seine eigene Musik zu präsentieren. Wir waren am Anfang erst vier Künstler, die den Wunsch hatten, unseren Stil auf einem Label unterzubringen. Mittlerweile sind wir schon über 20 Artists und können auf sechs Jahre BlackFoxMusic zurückschauen.“ Zugegeben, das klingt schon alles sehr beeindruckend, aber wirklich ehrfurchtgebietend wird es, wenn man sich die Tourlist von Tagträumer² ansieht. Hier finden sich Stopps in Südkorea und auf der Krim, in Shanghai und San Francisco, die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Dass bei derartigen Reiseaktivitäten nicht immer alles glatt läuft, macht diese kleine Anekdote des Vinyl-Only-DJs deutlich: „Der Super Gau ist mir letztes Jahr in Japan passiert. Ich stand in Osaka am Gepäckband und mein Plattenkoffer tauchte nicht auf. Da ich ja ausschließlich Vinyl spiele, war das das Schlimmste, was mir passieren konnte. Der Veranstalter sah aber darin kein Problem, da er auch einen Plattenladen hatte und so durfte ich mir einen neuen Koffer für die drei Auftritte zusammenstellen. Dumm war nur, dass nicht eine Platte dabei war, die auch in meinem Case zu finden ist.“ Okay, und wie hat die Crowd dann beim Auftritt in Osaka reagiert? „Es gelang mir trotzdem mit ruhigen Platten, einen guten Start hinzulegen und dann doch mein Publikum in den Bann zu ziehen. Dieser neue Koffer sollte dann noch für zwei andere Auftritte in Japan mein Begleiter sein und ich beschloss, mir ein paar Platten davon nachzukaufen, da sie mir ans Herz wuchsen.“ Glück im Unglück gehabt, aber was war mit dem eigentlichen Plattenkoffer? „Zurück in Deutschland war mein Plattenkoffer immer noch nicht aufgetaucht und ich bekam es langsam mit der Angst zu tun. Doch nach zwei Wochen erfuhr ich, dass er gefunden wurde und den Berliner Flughafen gar nicht erst verlassen hatte.“ Naja, dass bei den Berliner Flughäfen nicht immer alles glatt läuft, haben wir ja in letzter Zeit mitbekommen.</p>
<p>Dann bleibt nur zu hoffen, dass die Zukunft wieder mehr Tagträume als Flughafen-Alpträume zu bieten hat. Aber allem Anschein nach braucht man sich darüber keine Sorgen zu machen. “Anfang Februar erscheint meine neue Single mit L Kubic, die mal ganz anders klingen wird. Sie ist äußerst musikalisch und bleibt bei geschmeidigen 120 Beats pro Minute“, verrät Robert die Pläne für die nächste Zeit. „Auf der B-Seite wird es noch einen Alle Farben Remix geben, der das Thema eher für den Club bearbeitet hat. Außerdem stehen dieses Jahr wieder ein paar neue Länder auf dem Terminplan, ich freue mich also schon jetzt auf neue Anekdoten.“ Und wir, ehrlich gesagt, auch…</p>
<p><a title="More Informations" href="http://elektro-chronisten.de/2013/01/16/tagtraumer%C2%B2-wenn-gedanken-schweifen/" target="_blank">» More Informations</a></p>
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		<title>Interview Partysan Berlin /// L Kubic &amp; Tagträumer²</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 19:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[L Kubic]]></category>
		<category><![CDATA[Partysan]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Weltenbummler aus Berlin, die ihre Liebe zur Musik auf hauseigenen Labels wie BlackFoxMusic und Neopren Records verdeutlichen, sind die Berliner L Kubic &#038; Tagträumer². Diverse Studioproduktionen werden oft als Gemeinschaftsprojekt veröffentlicht und sicher gibt es hier eine musikalische Verbundenheit...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei Weltenbummler aus Berlin, die ihre Liebe zur Musik auf hauseigenen Labels wie BlackFoxMusic und Neopren Records verdeutlichen, sind die Berliner L Kubic &#038; Tagträumer². Diverse Studioproduktionen werden oft als Gemeinschaftsprojekt veröffentlicht und sicher gibt es hier eine musikalische Verbundenheit zu erleben.<br />
</strong></p>
<p>Tagträumer²</p>
<p>Robert alias Tagträumer² ist seit gut acht Jahren als DJ unterwegs. Dies meistert er ausschließlich mit Vinyl. Im Jahre 2007 gründete er das Label BlackFoxMusic. Desweiteren kümmert er sich um die Labelarbeit auf Schallbox Rec. und das Basler Label Neopren &#8211; jüngst sogar für sein neues Label Rauschzeit.</p>
<p>L Kubic</p>
<p>L Kubic sollte vielen bekannt sein, denn bereits in den 90er war er tatkräftig mit dem Projekt Trick &#038; Kubic in aller Munde. Als Keyboarder und Songwriter schrieb er aber auch schon vorher eigene Songs, die gerade in den letzten Jahren mehr und mehr Erfolg haben. Lars ist ein Perfektionist im Studio, Robert hingegen ein Profi als Label-Manager. Wie sich beide nun ergänzen, erfahrt ihr hier:</p>
<p><strong>Beide:</strong> Diverse Veröffentlichung tragen Euren gemeinsamen Namen „L Kubic &#038; Tagträumer²“. Ist es da nicht an der Zeit einen gemeinschaftlichen Künstlernamen zu schaffen?<br />
Das stimmt schon, wir setzen uns des Öfteren zusammen und machen Musik. Das macht einen Heiden-Spass – und darum geht es auch.  Ein gemeinsamer Künstlername bringt gleich so eine Bindung aneinander mit sich, steht für eine gewisse Ernsthaftigkeit. Wir sehen das jedoch alles sehr locker und unkompliziert, und sind deshalb ganz glücklich mit dem jetzigen Namen.</p>
<p><strong>Lars:</strong> Hin und wieder kommt es zur Verwirrung mit Deinem Künstler-Namen. Einige Schreiben ein Punkt nach dem „L“, andere lassen diesen schlicht weg. L Kubic oder L. Kubic?<br />
L Kubic ohne Punkt ist richtig.</p>
<p><strong>Lars:</strong> Du bist seit den 90er Jahren bereits im Geschäft. Ist es heute noch möglich von seinem Künstler-Dasein zu leben?<br />
Ich habe ja seit den 90ern die unterschiedlichsten Sachen gemacht: Rock-Band, Songwriting, Tonstudio, DJ und Producer  im Elektro-Bereich &#8230; wann immer etwas beginnt mich zu langweilen,  muss ich was Neues ausprobieren. Das macht es nicht unbedingt leicht, konstant von der Kunst zu leben. Dafür bleibt es aber immer spannend.</p>
<p><strong>Robert:</strong> Du bist bekannt dafür, ausschließlich mit Vinyl die Welt zu bereisen, wobei auf euren Label-Plattformen auch Digitale Releases angeboten werden. Kommt man da als DJ nicht schnell in Versuchung, die Leichtigkeit des digitalen oder CDs auszukosten?<br />
Klar habe ich schon andere Medien wie CDs oder Traktor ausprobiert, war jedoch sehr schnell gelangweilt vom Laptop. Vinyl bietet mir die Möglichkeit sehr nah an der Musik dran zu sein und vor allem begeistert es Leute in fernen Ländern, wenn man mit Vinyl spielt.<br />
Das ganze hat somit auch einen gewissen Showcharakter und man wird oft mit Fragen an der DJ Kanzel durchlöchert. Klar wäre es einfacher besonders in fernen Ländern auf das schwere Gepäck zu verzichten und solche Momente, wie vor drei Wochen, als mein Plattenkoffer nicht in Osaka ankam, bedeuten den Supergau. Dennoch den Spass, den mir Vinyl schon über die vielen Jahre bereitet hat und auch die Tatsache, dass ich bei dem Handwerk immer noch dazulernen kann macht Vinyl für mich einzigartig.</p>
<p><a href="http://www.tagtraum-music.com/wp-content/uploads/2011/01/partysan_berlin_12_2012.jpg"><img src="http://www.tagtraum-music.com/wp-content/uploads/2011/01/partysan_berlin_12_2012.jpg" alt="partysan_berlin_12_2012" width="485" height="604" class="alignleft size-full wp-image-3234" /></a></p>
<p><strong>Lars:</strong> Welche Faszination überwiegt derzeit mehr – DJ oder Live-Auftritte?<br />
Beide stehen bei mir fast immer im Schatten einer dritten Faszination: der Studioarbeit.</p>
<p><strong>Lars:</strong> Was bedeutet „Live“ für Dich – Gerätepark auffahren oder Laptop aufschlagen?<br />
Ich bin, was elektronische Musik angeht, eher der Laptop-Typ. Aber Live bedeutet für mich zunehmend auch Keyboards, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang. Ich arbeite zurzeit in zwei Bandprojekten mit. Und mein nächstes Solo-Projekt wird zwar elektronisch produziert sein, soll aber mit Livemusikern auf der Bühne stattfinden.</p>
<p><strong>Robert:</strong> Diverse Labels zu Manager bedarf großer Disziplin und viel Fleiß. Ist es in den heutigen Zeiten noch lohnenswert ein Label zu gründen?<br />
Finanziell ist die heutige Situation ein Desaster. Als wir 2007 mit der Idee kamen ein weiteres Vinyllabel zu gründen, schlugen viele alte Label-Besitzer die Hände über dem Kopf zusammen. Bis heute sind die Verkaufszahlen in der elektronischen Musikszene noch etwas gesunken. Wiederum gibt es immer mehr Festivals und Clubs die den Künstlern zu mehr Auftritten verhelfen können. Das Geld wird heutzutage also nicht mehr mit Plattenverkäufen sondern mit Touren verdient. Die Veröffentlichungen dienen somit mehr als Support und Promotion zu den Auftritten.</p>
<p><strong>Robert:</strong> Welche Hürden gibt es bei jungen Labels Anfangs zu meistern?<br />
Als allererstes steht immer die Idee etwas Besonderes zu erschaffen. Man muss heute schon ein besonders gutes Konzept haben um überhaupt aufzufallen, aber vielmehr ist ein gutes Team wichtig. Grafiker; Musiker; PR-Leute; Booker und so weiter – alle müssen gut zusammen arbeiten können und den gemeinsamen Erfolg im Kopf haben. Nichts ist schlimmer als, wenn man sich auf seine Mitarbeiter nicht verlassen kann oder, wenn Leute viel erzählen und nicht Taten sprechen lassen. Eine gute Promotion ist ebenfalls wichtig, denn gute Musik muss erstmal die Hörer erreichen. So ist es ganz wichtig mal über den Facebook-Tellerrand zu schauen und zu begreifen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.</p>
<p><strong>Beide:</strong> Wie gestaltet sich der gemeinsame Studio-Alltag? Wer ist der kreative Part und Ideen-Geber und Wer setzt diese am Ende um?<br />
Die Ideen, bis hin zur ersten Demoversion des Stückes, entwickeln wir immer gemeinsam. Wir haben beide einen Fundus – bei Robert ist es eine Festplatte voll mit unfertigen Reason-Tracks, bei mir eine penibel geordnete Sammlung aller möglichen Sounds und Loops,  von alten Sampling-CDs aus den 90ern bis hin zu Fragmenten, die bei meinen früheren Produktionen nicht zur Anwendung kamen.Die Feinheiten erledige dann hauptsächlich ich, während Robert mit strengen, wachsamen Ohren das große Ganze im Fokus behält.</p>
<p><strong>Beide:</strong> Was vermisst ihr in  der heutigen Club-Landschaft in Berlin?<br />
Hm eigentlich nicht viel. Es gibt nach wie vor tolle Partys in großen wie auch in kleinen Läden und immer wieder kreative Veranstalter die neue Locations eröffnen. Vielleicht bemerken wir aber selber, dass wir nicht mehr jedes Wochenende feiern gehen, sondern verbringen viel mehr Zeit im Studio um neue Ideen zu verwirklichen. Auch die Freunde werden ja etwas älter und machen nicht alle 7 Tage die Tanzflächen unsicher. Ferner freuen wir uns ein paar Gesichter bei unseren Auftritten wiederzusehen.</p>
<p><a href="http://www.tagtraum-music.com/wp-content/uploads/2011/01/partysan_berlin_12_2012_2.jpg"><img src="http://www.tagtraum-music.com/wp-content/uploads/2011/01/partysan_berlin_12_2012_2.jpg" alt="partysan_berlin_12_2012_2" width="448" height="603" class="alignleft size-full wp-image-3235" /></a></p>
<p><strong>Beide:</strong> Wie geht es 2013 weiter?<br />
Als erstes freuen wir uns auf unser Release „The Only Thing In This World“ auf dem Label Neopren Records. Diese Platte erscheint Ende Januar 2013 und wird auch einen tollen Remix von Alle Farben dabei haben. Außerdem schlummern noch einige unfertige Tracks auf unserer Festplatte, an denen wir noch rumfeilen möchten. Aber einen genauen Termin wann diese Stücke rauskommen gibt es noch nicht.</p>
<p>Euch Beiden vielen Dank für das Interview und viel Erfolg in 2013.</p>
<p>Interview by SM</p>
<p><a title="Read More" href="http://partysan.net/global-news/l-kubic-und-tagtraumer%C2%B2-zwei-liedermacher-aus-berlin/" target="_blank">» Read More</a></p>
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		<title>Interview Berlin Techno</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 16:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Voici la version française tout d’abord, traduite de l’anglais par moi. La version originale (en anglais donc) se trouve plus bas. Bonne lecture ! Salut Tagträumer², comment ça va? Je suis un peu crevé en ce moment parce que la...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Voici la version française tout d’abord, traduite de l’anglais par moi. La version originale (en anglais donc) se trouve plus bas. Bonne lecture !</p>
<p>Salut Tagträumer², comment ça va?</p>
<p>Je suis un peu crevé en ce moment parce que la tournée vient de commencer et j’ai pas mal de boulot au studio pendant la semaine en plus. Mais les interviews sont toujours sympas à faire.</p>
<p>Tu es actuellement en tournée un peu partout dans le monde. Tu as des concert en Turquie, en Russie ou au Japon par exemple (où tu as déjà joué il y a quelques mois). Comment tu as fait pour obtenir ces dates ?</p>
<p>Je travaille beaucoup tout seul et j’envoie des e-mails à plein de monde, je passe des coups de fil et je reste en contact proche avec les agences, en Espagne ou en Russie par exemple. C’est spécialement dur en Russie de pouvoir parler avec l’oganisateur de la soirée, parce que la plupart ne parlent pas anglais et la communication en devient très difficile.</p>
<p>Quelle est ta meilleure expérience en tant que DJ jusque-là? Je suppose que jouer à l’étranger est bien différent de jouer en Allemagne…</p>
<p>C’est une question à laquelle il m’est difficile de répondre parce qu’il y a plein d’expériences nouvelles, sympa et excitantes. Surtout les évènements qui ont lieu dans des pays étrangers et plus spécialement là où je joue pour la première fois. Je me souviens de ma première performance en Corée du Sud. Le tenant du club m’avait dit que l’évènement serait finie à 2h30, parce que les coréens ont l’habitude d’aller dans les bars et de danser quelques heures en club avant de rentrer à la maison. Je me suis donc préparé pour un set de 2H mais il était tellement bon (trop bon en étant honnête) que les derniers danseurs ont du être mis à la porte à 5h30. C’était une nuit où quelque chose s’est passé alors que personne ne l’attendait.</p>
<p>Est-ce que tu as une anecdote sympa à nous raconter, qui s’est passée pendant une tournée?</p>
<p>Je me souviens avoir effectué une prestation non prévue à la Grande Muraille de Chine, il y a 2 ans de cela. Il faisait très chaud sur le festival pendant la journée et les fêtards sont venus très courtement vêtus. Mais pendant la nuit, la température est descendue presque jusqu’à 0°C. Ils ont essayé de continuer à danser mais il faisait tellement froid que le festival a dû être arrêté à 4H.</p>
<p>Tu produis aussi ta propre musique. Etre DJ avec toutes ces dates devrait te rendre heureux mais qu’en est-il du producteur ? Tu ne préfèrerais pas avoir plus de temps pour tes propres projets ?</p>
<p>Oui, clairement. Je n’arrive pas à produire à la chaîne et j’ai dû sortir maximum 4 singles et quelques remixes. Parfois mes titres ont besoin de plusieurs mois pour être prêts et atteindre une bonne qualité. Mais j’espère que j’aurai plus de temps, parce que j’aimerais commencer mon premier album.</p>
<p>Tu sembles être très occupé, d’autant plus que tu travailles au sein de BlackFoxMusic et que tu viens de créer ton propre label : Rauschzeit. Pourquoi as-tu décidé de créer ton propre label ? Et quelle en sera la ligne musicale ?</p>
<p>Créer un label avec ce nom, Rauschzeit, était depuis longtemps mon souhait. Premièrement, ça me permet de me remémorer la vieille époque où on organisait nos premières fêtes techno dans nos villes d’enfance.  Les DJs jouaient bien sûr que sur vinyls et tout le monde avait un suitcase complètement rempli sur la route. Si t’écoutes les sorties de Rauschzeit, ça va te rappeler une certaine touche House des années 90 avec de chaudes lignes de basse. Ca va peut-être t’évoquer des souvenirs même. La dernière chose très spéciale avec ce label est que tous les tracks vont sortir uniquement sur vinyls.</p>
<p>Maintenant, plus focalisé sur Berlin. Tu viens de Prenzlau (à 100 kms de Berlin). Mais tu vis ici depuis un bout de temps n’est-ce pas ?</p>
<p>Je suis venu à Berlin il y a une dizaine d’années pas seulement pour étudier mais pour vivre une nouvelle expéreince. Dans une petite ville, tu te sens rapidement gêné et, en gros, tout le monde connaît tout le monde. A Berlin, tout est plus gros et j’ai trouvé beaucoup de personnes qui écoutaient la même musique que moi et on a commencé plein de projets. Berlin est donc aussi super importante pour ma carrière de DJ.</p>
<p>Comment tu vois l’évolution de la ville? Immigration, gentrification etc. Tu le regrettes ?</p>
<p>Berlin est, depuis la chute du mur, dans un changement dangereux. Dans les années 90, Berlin était la seule ville terrain de jeu pour les squatteurs et il y avait des fêtes illégales à chaque coin de rue. Il y a 10 ans, je suis venu à Berlin et les personnes plus vieilles me disaient que tout était déjà beaucoup plus civilisé et il n’y avait presque plus de fêtes illégales. Mais pour moi tout ça était nouveau et j’aimais ma nouvelle ville. C’était aussi très facile de louer un appartement pas cher avec des amis mais ça, ça a changé vraiment rapidement. Aujourd’hui, beaucoup de nouveaux berlinois ont des problèmes pour louer un appartement, depuis que c’est devenu inabordable dans pas mal d’endroits. Je pense que Berlin suit le chemin des autres grandes villes d’Europe et après cela, il y aura de moins en moins de place pour les clubs alternatifs et les artistes. J’espère juste que les gens seront toujours ouverts d’esprit et continueront à faire cette ville si colorée.</p>
<p>Un autre sujet bouillant, la GEMA. Comment tu vois l’évolution de la situation ?</p>
<p>Je crois que beaucoup n’ont pas compris ce que la réforme de la GEMA signifie de toute façon. Ce n’est pas sans importance si tant de clubs sont en menace de fermeture. Ca veut dire que la plus grande partie de la culture de la nuit berlinoise est en danger. Des salariés peuvent perdre leur boulot dans les clubs et les artistes ne joueront plus dans autant de boites.</p>
<p>As-tu un endroit à Berlin où tu aimes spécialement jouer et que tu recommandes aux lecteurs du blog?</p>
<p>Un de mes clubs préférés est le MIKZ à Berlin. Surtout la fête régulièrement organisée le mardi appelé « Dienstagswelt », qui est incroyable parfois. Avec autant d’amour, l’équipe prend soin des flyers/des communiqués de presse et, surtout, font un bon booking. Cet été, il y a eu un évènement présentant des artistes du Liban. Tout le monde était curieux de savoir ce qu’ils jouaient et c’était une nuit très réussie. Mon set de 2H prévu initialement est très vite devenu un set de 4H et ces moments restent gravés en tête.</p>
<p>Quelle est ton actualité à part tourner tout autour du monde ?</p>
<p>Le label Rauschzeit est très important pour le moment. Je veux développer l’identité sonore et présenter de nouveaux artistes, et aussi sortir des vinyls de qualité. Sinon j’adorerais enregistrer un album l’année prochaine. Mais tu sais, ça se trouve, rien de tout ça ne se passera.</p>
<p>Je te remercie pour le temps consacré, le dernier mot de cette interview est pour toi :</p>
<p>« Les crêpes étaient vraiment bons » (en français dans le texte)</p>
<p>C’est le seul truc que je connais encore de mes cours de français.</p>
<p>Tagträumer²’s interview in English !</p>
<p>Hey Tagträumer², how are you?</p>
<p>Interesting question is equal to the beginning of the interview;). I am currently a bit tired because the tour has just started and also in the week there is a lot of studio work. But interviews are always refreshing.</p>
<p>You’re currently touring all over the world. You have gigs, for example, in Turkey, Russia or Japan (where you already played a couple of months ago). How did you manage to get those dates?</p>
<p>I work a lot alone  an Email a lot of people, make phone calls, and keep in close contact with agencies such with the guys in  Spain or Russia. Especially in Russia, it is difficult to have a conversation with the eventmanagers – because many do not speak English and the communication is very difficult. It´s perfect to have an agency that you can rely on. They organising  flights / handling all the stuff with the contracts and take care of me when I´m in russia.</p>
<p>What is your best DJ-experience so far?  I guess playing over there is pretty different than playing in Germany…</p>
<p>One question that must be answered very difficult because there are so many nice, new and exciting moments. Mostly the events that take place in foreign countries and especially where I´m allowed to play for the first time. I remember my first gig in South Korea. The club owner told me that the event will be over at 2.30 pm. Because  the Koreans just go to bars and dance just a few hours in a club before they go home. So I just prepared for a 2 h gig but my DJ set was very good though – too good to be honest – because at 5:30 clock the last happy guest pushed out of the club. So it was a night when something happened which no one had expected.</p>
<p>Do you have a funny anecdote to tell us, which happened while touring?</p>
<p>I remember as a spontaneous appearance of two years ago at the Great Wall of China. On the day it was very hot at the festival and the visitors came in very summery clothing. But at night the temperatures dropped almost to the freezing point. They tried to dance warm but It was becoming colder and therefore the event had to be canceled at 4.00 clock. But still a great experience to play his music in such a historic place.</p>
<p>You’re also a producer. The DJ part of yours should be very happy with all those gigs, but what about the producer part? Would you rather sometimes have more time for your own projects?</p>
<p>Yes definitely.<br />
I deliver not production on the assembly line and release in a maximum of 4 singles and very few remixes. Sometimes my songs need months to get ready and to achieve a certain quality. But I wish to have more time – because I  lke to start my first album.</p>
<p>You seem to be very busy, because in addition to those activities, you’re working within BlackFoxMusic and you’ve just launched your own label : Rauschzeit. Why did you decide to create your own label ? And what will be the musical direction of it?</p>
<p>To start a label with the name Rauschzeit was long my wish. First, it is a reminder of the old days, where we created the first techno parties in our hometown. The DJs were of course all the way only with vinyl and everyone was having a fully packed suitcase on the road. If you listen to Rauschzeit you remember a certain 90s House Touch with warm basslines. And maybe you will evokes memories. Final one thing will be really special &#8211;  all the music will be released only on Vinyl.</p>
<p>Back To The Oldschool :)</p>
<p>Now, more focused on Berlin. You come from Prenzlau (100 kms from Berlin). But you’ve been living here for quite a long time right?</p>
<p>About 10 years ago I came to Berlin not only to study, but to experience something else. In a small town you will quickly feel constrained and somehow everybody knew everybody. In Berlin, everything was bigger / great and at last I found many who listened to the same music and we started a lot of projects. So the city was also for my career as a Dj very significant.</p>
<p>How do you see the evolution of the city? Immigration, gentrification and so on. Do you regret it?</p>
<p>Berlin is located since the fall of the Berlin Wall in a breakneck change. In the 90s, was the only city playground for many squatters and there were illegal parties held at every corner. 10 years ago I came to Berlin and the old people told me that everything was much more civilized and no longer are so many illegal parties. But for me everything was even new and I liked my new city. It was also very easy to rent a cheap appartement with friends but that changed really fast. Today, many of the new Berlin have problems renting apartments, since it has become unaffordable in many corners. I think Berlin attracts other big cities in Europe, and after, it may be that less and less room for alternative clubs and artists. I just hope that the people will be still so open minded and make this city so colorful.</p>
<p>Another hot topic, the GEMA. How do you see the evolution of this situation?</p>
<p>I believe that many have not yet understood what the Gema reform will mean anyway. It is not insignificant that so many clubs are threatend from closing and thus constitute a major part of Berlin’s club culture is endangered.<br />
Many workers could lost their jobs in the clubs and the artists would not play not even more in so many clubs. I really hope that the new “GEMA Rules” can be tilted by as many petitions and demonstrations.</p>
<p>Do you have a venue in Berlin where you really enjoy playing and that you want to recommend to the readers of this blog?</p>
<p>One of my favourite club is the  MIKZ Club in Berlin. Especially the regular Tuesday-Event called “Dienstagswelt” inspires me sometimes. With much love, the team takes care of flyers / press releases and especially the right booking. In the summer, there was an event where they presented artists from Lebanon. Everybody were very curious what they played and it became a very succesfull night. From my envisaged 2 hours Dj set became quickly 4 hours and those moments are caught in the head.</p>
<p>What are the next news for you aside from touring all around the planet ?</p>
<p>The label  Rauschzeit is very important at the moment. I want to develop the sound further and introduce new artists, and release quality stuff on vinyl. Otherwise, I’d love to record an album next year – but you know, it may all be different.</p>
<p>Well, thanks a lot for your time, the final word is for you:</p>
<p>Les crêpes étaient vraiment bons</p>
<p>Thats the only stuff I still know from my french lessons :)</p>
<p><a title="Read More" href="http://berlin-techno.com/berlin-et-techno/interview-de-tagtraumer/" target="_blank">» Read More</a></th>
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		<title>Interview &#8211; Sceen FM</title>
		<link>http://www.tagtraum-music.com/interview-sceen-fm/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 17:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[presse]]></category>
		<category><![CDATA[sceen fm]]></category>
		<category><![CDATA[Tagträumer²]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Tagträumer²’s musical path has led him to over a dozen countries, including those which no longer are counted as electronic driven societies. Most notably are his events in countries such as China, South Korea, Belarus, Turkey, Ukraine and Serbia which have enriched Tagträumer²’s experiences and are reflected in his tracks and DJ sets. His work tells us stories about forward moments during the cold nights at the Great Wall of China, and about weightless festivals on Crimea in the middle of sparkling Salt Lakes, and of the parties surrounded by the never ending neon light in Korean bars.</p>
<p>Back home in Berlin, Tagträumer² processes his gathered impressions in his productions which are released on several different labels. But of course, his productions are also released on his own vinyl and digital record label &#8220;BlackFoxMusic&#8221; (blackfoxmusic.com) that Robert launched in 2007. The label management’s activities also expanded onto Schallbox Rec. and Neopren.</p>
<p>In addition, the Berlin artist focuses his creative output as a DJ, for which he exclusively uses Vinyl. Regardless of how heavy his backpack may be on his future journey to Belgium, Kamchatka, or elsewhere, as long as there will be some turn tables in place.</p>
<p><strong>You are addicted to vinyl, aren’t you ;) Why it is so important for you working with?<br />
</strong><br />
Tagträumer²:  In the first place it makes me really fun to play with Vinyl.<br />
I Had tried other options with Traktor or Cd´s but I was always disapointed with these things. Especially with a laptop I had the feeling that people think: “Hey is he checking his Facebook or is he making music?” Vinyl just gives me the feeling of the music to be very close to it and to inspire the crowd with a few tricks.</p>
<p><strong>Do you think/consider the digital technology in the music business more like mercy<br />
or a curse?<br />
</strong><br />
Tagträumer²: For the music industry, it is of course a curse what happened in the last few years. Many record stores have closed and many of the labels went bankrupt. Musicians earn today no longer at their album sales but only on their performances. On the other hand, it is now possible for everyone to be a Dj and get the songs all over the world on the Internet. In the past people from Russia or China had to pay high costs for records or they had to wait over one week to get some fresh Vinyl. This is the blessing that so many people can make music and get new music quickly. In the end, however, I find that the appreciation of the music is lost. Many tracks you get today with a mobile phone or Internet contract. People do not see a reason to pay for music and so they get their tracks from booming illegal download sites. I hope that in the future more money will be spent for the music and support the artists with this amount.</p>
<p><strong>You were playing in Japan as well as in Turkey. Where did you have your greatest<br />
performance?<br />
</strong><br />
Tagträumer²: There is not really a place where I have particularly liked to play. It is above all the places where I played for the first time &#8211; that remain in my mind and heart. hat reminds me of my appearance at the Great Wall of China. It was the Chinese moon festival in September, and there were many people at the festival. On the day it was very warm there in the mountains but at night the temperatures shot up almost to the freezing point. People had to dress very warm and dance a lot because no one knew that it´s gonna be so cold. Nevertheless, it was an incredible moment to play in a place like this.</p>
<p>Interview with Tagträumer²<br />
<strong><br />
What are the fundamentals of good electronic music and what you think is the most<br />
important thing of creating electronic music?<br />
</strong><br />
Tagträumer²: It all depends on what partyou go into the electronic music, this music is so versatile that it offers various influences and from lounge to hardcore it&#8217;s just too difficult to find a formula. The important thing is that the music has a soul, and can be quickly understood by many people.<br />
In order to create this music, it is definitely an advantage if you have a musical background and maybe played an instrument. But sometimes it&#8217;s just a feeling you want to express in the music and I think that electronic music gives everyone the opportunity to do that.<br />
<strong><br />
You are a DJ, Labelowner and Producer in one Person. How can you handle all this in<br />
one Life?</strong></p>
<p>Tagträumer²: It is already a 7-day week, because permanently I have to think, work and talk about music. Sometimes it´s a shame to find not the time to produce some fresh music because there is so much to do for the label.the work for my label and for other is intense.<br />
As already mentioned, artists no longer sell as many records and you have to work very<br />
hard so that you will be heard by all. But I love this work and I can not imagine to work for a company in a normal office.</p>
<p><strong>Where do you see yourself in the world of electronic music in a few years?</strong></p>
<p>Tagträumer²: I would love to present my music more live.<br />
Not with a laptop and controllers &#8211; but much rather with some band members, who interpret the songs again and go crazy on the stage. Then of course, quite clear to play in other countries where nearly no Dj played before. I can well imagine that I would love to play in countries like Mongolia, Lebanon, or in Kenya. Also a little more success would make me happy :)<br />
<strong><br />
What are the things you&#8217;re doing besides producing and dj&#8217;ing?</strong></p>
<p>Tagträumer²: Relax! It is very important to make something completely different that has nothing to do with music otherwise you have no time to drive more. Why sport is so important and I take a break and go to the Baltic Sea and to hear only the waves. That&#8217;s enough for the ears.<br />
<strong><br />
Are you fine with the schedule of sceen.fm and what is your opinion about sceen.fm?</strong></p>
<p>Tagträumer²: On sceen.fm I particularly like the design. Everything seems very peculiar and not cheap copies. You also have an incredibly good program with famous Djs and their broadcasts. On the other hand you also promote talented young artists and small labels. I would like to see more record reviews or interviews &#8211; that would be great on sceen.fm.<br />
<strong><br />
Please tell us about your upcoming projects &#038; your new Label “Rauschzeit”!</strong></p>
<p>Tagträumer²: In the near future some of my releases appear on different labels like a reggae house track on Fee House Records or a very minimal-tech song including a remix by Someone Else on Minim.All Records.<br />
Then of course the cooperation with L Kubic on Neoprene Records. It will probably be a very unusual song &#8211; because it is very slow and has a lot of elements that you wouldn´t expect in club music. On my new label Rauschzeit wich release only on vinyl is a deep house track out now. It´s got the name &#8220;Own Thing&#8221; and will be a limited edition too. In January 2013, the second release will present the great producer from Serbia named Kristina Lalic.</p>
<p><a title="Read More" href="http://www.sceen.fm/?article=340&#038;desc=News--Tagtraeumer" target="_blank">» Read More</a></th>
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		<title>Interview Electrovagant</title>
		<link>http://www.tagtraum-music.com/interview-electrovagant/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 16:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Press]]></category>
		<category><![CDATA[Electrovagant]]></category>
		<category><![CDATA[Tagträumer²]]></category>

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		<description><![CDATA[Du hast aktuell auf ‚Rauschzeit‘ die Single ‚Own Thing‘ released. Wie wichtig ist es Dir auch im weiteren Sinne, die Fäden in der Hand zu behalten? Es ist in der elektronischen Musiszene schon sehr schwierig sich auf jemanden zu verlassen,...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast aktuell auf ‚Rauschzeit‘ die Single ‚Own Thing‘ released. Wie wichtig ist es Dir auch im weiteren Sinne, die Fäden in der Hand zu behalten?</p>
<p>Es ist in der elektronischen Musiszene schon sehr schwierig sich auf jemanden zu verlassen, da viele einem ganz große Dinge versprechen, die dann oft nicht in Erfüllung gehen.<br />
Es ist schwer in allen Bereichen jemanden zu finden – wie Booking / Promotion oder auch Labelmanagement, den man wirklich vertrauen kann und die ihre Arbeit gut und gewissenhaft machen.<br />
Manchmal ist es dann besser sich auf die eigenen Qualitäten zu verlassen und die Sachen selber in die Hand zu nehmen.<br />
Deshalb entstand auch die Idee eines eigenen Labels, wo die eigene Version umgesetzt werden kann und man selber auch für die eigenen Fehler gerade stehen muss.<br />
Der Titel „Own Thing“ ist damit nicht ohne Grund gewählt :)</p>
<p>Wie sieht in der Regel ein gewöhnlicher Tag bei Dir im Leben als DJ, Labelowner und Produzent aus?</p>
<p>Partys / wilde Exsesse / demolierte Hotelzimmer … nein es steckt schon sehr viel Arbeit dahinter.<br />
Vorallem die Promotion der Labels nimmt einen sehr großen Anteil in der Woche ein.<br />
Für die Produktionen muss man sich dann wirklich Zeit nehmen – aber zum Glück ist das immer noch Entspannung anstatt pure Arbeit.<br />
Ich nehme auch nicht jeden Remixauftrag an und versuche jeden Monat eine Single auf den Markt zu werfen.<br />
Es ist halt eben noch immer Musik und die sollte nicht in Fließbandarbeit entstehen.</p>
<p>Deine letzte Mixsession, welche wir hier auch verlosen, hast Du im Metro Club in Kyoto mitgeschnitten. Trotz Live-Situation und Vinyl ist der Mix verdammt sauber – wie kriegst Du das hin?</p>
<p>Oh jetzt habt ihr mich aber – die Mixsession mit Vinyl verlaufen natürlich nicht immer so sauber – denn eine Maschine bin ich ja auch nicht.<br />
Es ist eher der Grund, dass ich die Aufnahmen gewissenhaft aussuche – die sich fehlerfrei ergeben.<br />
Aber kommt doch einfach selber vorbei und überzeugt euch von meinen Auflegekünsten – die Tour hat gerade erst begonnen</p>
<p>(Hier kann man die aktuellen Tourtermine aufführen)</p>
<p>Du verbindest in Deinen Sets oftmals auch Vocals oder Melodiepassagen aus anderen Genres mit Deep House oder Tech House wie z.B. 90er Jahre HipHop. Ist es Dir wichtig hier openminded zu bleiben?</p>
<p>Der 90er jahre Einfluss ist eine ganz wesentliche Sache.<br />
Ich bn zu dieser Zeit ja auch auf diese Musik gleichzeitig gekommen, dass sollte sich dann auch immer wieder in den Sets widerspiegeln.<br />
Die Offenheit für neue Musikrichtung merkt man vor allem, wenn man 5 Jahre zurückschaut.<br />
Damals waren meine Dj-Sets noch sehr von Breakbeat geprägt und Techhouse spielte eine untergeordnete Rolle. Doch heute hat Deep und Techhouse die führende Rolle übernommen – doch man sollte noch immer den Hang zu Breaks spüren.</p>
<p>Deine Tourtermine führen Dich an die verwegensten Winkel unseres Globus. Wie oft kommt man dann in den Genuss seltene Vinyl-Schätze in Plattenläden zu finden?</p>
<p>Erst am Wochenende war ich in Schottland unterwegs und die wenige Zeit die am Samstagnachmittag blieb musste ich für einen Besuch im Plattenladen nutzen.<br />
Der Plattendealer wollte mir gleich die großen deutshen Technogrößen in die Hand drücken – doch sowas lehne ich gerne dankend ab und frage nach den kleinen Labels aus der Region.<br />
So fand ich auch ein kleines Label aus Glasgow, was nur eine geringe Stückzahl auf Vinyl presst aber einen satten Housesound rausbringt.<br />
Sowas sind immer wieder kleine Schätze – die in der heutigen digitalen Musikszene kaum zu finden sind.</p>
<p>Verrätst du uns noch Dein aktuelles Lieblingsvideo aus dem elektronischen Bereich?</p>
<p>Hm ich gehe an dieser Stelle mal auf einen anderen Produzenten ein – der klassische Musik mit einigen Elektroeinlagen kombiniert ud somit etwas ganz besonderes schafft.<br />
Für Arnalds bekannteres Stück „ Ljósið“ – kam ein argentinischer Videoproduzent „Esteban Diácono“ auf ihn zu und gestaltete ein Musikvideo mit Effekten passend zur Musik – wie ich es noch nie vorher gesehen habe:</p>
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		<title>Interview Partysan &#8211; Hamburg</title>
		<link>http://www.tagtraum-music.com/interview-partysan-hamburg/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 16:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Tagträumer² ist dafür bekannt, mit vollgepackten Vinylcases durch die Weltgeschichte zu touren und in aller Herren Länder sein Verständnis von Musik durch die Boxen zu schicken. Seit über acht Jahren bereist der Berliner DJ, Produzent und auch Labeleigner dutzende von...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Tagträumer² ist dafür bekannt, mit vollgepackten Vinylcases durch die Weltgeschichte zu touren und in aller Herren Länder sein Verständnis von Musik durch die Boxen zu schicken. Seit über acht Jahren bereist der Berliner DJ, Produzent und auch Labeleigner dutzende von Ländern auf fast allen Kontinenten. Besonderes eindrucksvoll gelten bis heute seine Gigs wie z.B. in China, Süd-Korea, Türkei, Ukraine oder Serbien. Aktuell steht schon die nächste große Tour an, welche Tagträumer² unter anderem nach Kyoto und Novosibirsk führen wird. Grund genug dem mehr als umtriebigen DJ ein paar Fragen zu stellen. Wir haben Ihn noch kurz vor Abflug nach Schottland auf einen Kaffee getroffen.</p>
<p>Du bist weltweit gebucht und schaffst es dennoch kontinuierlich druckvolle Produktionen rauszubringen. Wie gelingt Dir dieser Spagat neben all Deinen Projekten?<br />
Es ist wahrhaftig ein Spagat, denn die vielen Reisen zum Beispiel nach Asien lassen nicht die Masse an Produktionen zu. Viele Labels erwarten von ihren Künstlern, dass am besten jeden Monat neue Songs und Remixe erscheinen aber dafür müsste ich jeden Tag im Studio sitzen und das Ganze würde einer Art Fließbandarbeit gleichen. Die Songs brauchen halt Zeit bis sie letztendlich auf Vinyl erscheinen und so kam es auch schon vor das einige Stücke den Weg erst nach zwei Jahren auf Vinyl fanden. Außerdem setze ich viel Wert auf gute Remixer die der Veröffentlichung noch den letzten Schliff geben. Allerdings gibt es an der Sache ein Problem, denn für ein Album müsste ich mir viel Zeit nehmen und auf einige Auftritte verzichten. Das ist wohl auch der Grund warum es seit Jahren noch kein Tagträumer² Album gab.</p>
<p>Nach wie vor legst Du ausschließlich mit Vinyl auf, selbst nach Asien nimmst Du Deine prall gefüllten Plattentaschen mit. Ist das manchmal mehr Fluch oder Segen?<br />
Es ist schon ein tierisches Geschleppe wenn ich an die weiten Wege mit Bahn oder Flugzeug denke. Da wird die Kiste durch viele Länder geschliffen und alle zwei Jahre kann ich mir neue Trolleyrollen anbauen da der Verschleiß so hoch ist. Der größte Fluch kommt aber eher der Angst entgegen. Jedes mal am Kofferband auf seine Platten zu warten und zu hoffen das auch alles ja heil und vollständig ankommt, denn würde das einmal passieren, sollte ich ernsthaft über eine Gesangs oder Stand Up Commedy Kariere nachdenken. Zum Glück haben auch die Platten immer wieder ihr Ziel erreicht und wenn ich in irgendeinem fernen Land wieder meine Scheiben spielen darf – weiß ich das ich mir nichts anderes vorstellen könnte.</p>
<p>Was bedeutet es für Dich ausschließlich mit Vinyl aufzulegen?<br />
Eigentlich war ich vom ersten Tag ein Gegner vom Cd Djing und auch vom digitalen Auflegen. Chris Liebing hatte mich jedoch so stark von seiner Live-Dj Performance überzeugt, dass ich seinen Weg durchaus gut finde.<br />
Selber hatte ich mich auch mit Traktor beschäftigt da ich einige Songs die es nur digital gibt ebenfalls spielen wollte. Bereits nach zwei Monaten verkaufte ich das System wieder und bemerkte, dass es für mich keine Art ist aufzulegen.<br />
Einen Laptop habe ich den ganzen Tag schon zu Hause vor der Nase und der muss nun nicht auch noch zwischen Publikum und mir stehen. Außerdem liegt ein viel größerer Reiz darin sich mit Platten zu beweisen und immer wieder seine Skills zu zeigen. Das Publikum kriegt nämlich sehr schnell mit – ob man die Nadel springen lässt oder das Angleichen der Platten nicht beherrscht. Wenn jemand digital auflegt bekommt doch keiner mit was Können oder Konserve ist.</p>
<p>Du hast gerade erst die Festivalsaison beendet und schon wieder einen vollen Tourkalender rund um den Globus. Wie bereitest Du Dich auf diese verschiedenen Events und Gigs in so unterschiedlichen kulturellen Umfeldern vor?<br />
Man kann jetzt nicht sagen, dass in bestimmten Ländern ein härterer Sound oder eher deeperes Housegeplätscher angesagt sind. Vielmehr ist es entscheidend ob es um ein großes Festival oder einen gemütlichen Club geht. Je nachdem ist dann auch der Plattenkoffer unterschiedlich gepackt. Was ich allerdings immer dabei habe sind Promoplatten um den Gästen und anderen Djs immer wieder ein Geschenk mitzugeben.</p>
<p>Auf welche Länder/Clubs freust Du Dich gerade besonders?<br />
Das sind vor allem die, in denen ich noch nie gespielt habe. Die Tour startet ja jetzt mit dem Auftritt auf einer kleinen schottischen Insel namens „Isle of Arran“. Hier gibt es auch eine kleine Technoszene von 200 Leuten die liebevoll jeden Monat ihre Veranstaltung durchführen. Auch vom Festland zieht es die Leute dorthin.<br />
Ein anderer Auftritt auf den ich mich schon besonders freue liegt im Libanon. Allerdings musste dieser Tourstop auf November verschoben werden, da gerade die politische Situation im angrenzenden Land Syrien nicht gerade sicher ist.<br />
Ich hoffe jedoch, dass sich alles noch zum Guten wendet.</p>
<p>Auch was Releases angeht, legst Du Wert auf Authentizität. Gerade ist Deine neue Single „Own Thing“ auf Deinem neuen Label „Rauschzeit“ erschienen. Allerdings ebenfalls nur auf Vinyl. Ist das für Dich eine besondere Herzensangelegenheit?<br />
Ja denn bei meinem neuen Label will ich vor allem damit sagen, dass Musik etwas Wert sein muss. Das hört sich jetzt wie ein dummer „Gema“-Spruch an aber die Vielzahl von illegalen Downloads ist einfach nicht verträglich.<br />
Mit dem neuen Label wollen wir auch wieder andere Wege gehen und in Zukunft keine digitalen Promos versenden, sondern nur Vinyl. Wer das Stück mit den Remixen gut findet – soll sie sich kaufen oder sich die gekürzte Version auf den  Seiten wie Soundcloud oder Youtube anhören. So merkt man, dass es wirklich eine Herzensangelegenheit ist.</p>
<p>Was kann man von dem Label in Zukunft noch erwarten?<br />
Zum einen wird es um einen ganz besonderen Stil gehen, welches auf unserem anderen Label „BlackFoxMusic“ nicht passend wäre. Vor allem sind es tiefe, warme Housebässe und immer dieser 90er Jahre Einfluss, der deutlich Spür und Hörbar sein wird. Die Remixer werden sorgsam ausgewählt werden, um in andere Bereiche von House vorzudringen. Von den Künstlern werde ich aber noch nichts verraten – haltet euch einfach über unsere Soundcloud Seite auf dem Laufenden: soundcloud.com/rauschzeit</p>
<p><a title="Read More" href="http://partysan.net/global-news/tagtraumer-aus-liebe-zu-vinyl/" target="_blank">» Read More</a></th>
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		<title>Interview Room84</title>
		<link>http://www.tagtraum-music.com/interview-room84/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 15:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Tagtraum Music]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Room 84]]></category>
		<category><![CDATA[Tagträumer²]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch dieser Woche präsentierten wir Euch unseren Podcast Nummer 32. Mit diesem herrlichen Meisterwerk führte uns Tagträumer² offiziell musikalisch in den Frühling. Nun wollen wir mal noch etwas mehr über den symphatischen DJ mit dem verträumten Namen erfahren. So...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch dieser Woche präsentierten wir Euch unseren Podcast Nummer 32. Mit diesem herrlichen Meisterwerk führte uns Tagträumer² offiziell musikalisch in den Frühling. Nun wollen wir mal noch etwas mehr über den symphatischen DJ mit dem verträumten Namen erfahren. So ist er uns Rede und Antwort gestanden…</p>
<p>Stell dich kurz vor..</p>
<p>Hallo liebes Room84 Team.</p>
<p>Unter meinem Pseudonym Tagträumer² bin ich schon seit einigen Jahren unterwegs.<br />
Meine zweite Heimat Berlin dient mir als kreatives Nest indem viele Produktionen entstehen und von dem ich auch mein Label BlackFoxMusic betreibe.</p>
<p><strong>Wie kamst du zur Musik? – Wann hat es dich gepackt?<br />
</strong>Mit 6 Jahren fing ich an der Musikschule an mich an verschiedenen Instrumenten zu probieren.<br />
Bei Klavier und E Gitarre blieb ich dann hängen aber zum Techno kam ich erst mit 14 Jahren.<br />
Davor hörte ich oft Phil Collins / Jazz oder Sting – also überhaupt nicht die Charts, die meine Freunde rauf und runterleierten.<br />
Doch als ich mit einem der ersten Diskobesuche den warmen, drückenden Bass von elektronischer Musik im Bauch fühlte war es um mich geschehen.<br />
Hinzu kam noch, dass mir die Musik so unglaublich neu vorkam.<br />
Ständig entwickelten sich Stilrichtungen, neue Klänge kamen hinzu und alles war so frisch wie nie zuvor.<br />
Ich hatte das Gefühl direkt an der Musikentwicklung Teil zu haben und beschloss dann auch selber durch das Djing aktiv zu werden.<br />
<strong><br />
Was bedeutet für dich elektronische Musik?<br />
</strong>Eigentlich immer noch das – wie ich sie kennen und lieben gelernt habe.<br />
Sie erfindet sich ständig neu.<br />
Es gibt kaum ein Jahr in dem nicht ein neuer Stil entsteht oder alte Stilrichtungen neu aufgelegt werden.<br />
Dadurch das sich die Technik immer weiter verbessert – ist es auch möglich immer neue Klänge zu erzeugen.<br />
Genau das hatte mich bei anderen Genres immer gestört.<br />
Man war sehr eingebunden mit den normalen Bandinstrumenten Bass / Gitarre / Schalgzeug.<br />
Es konnten auch mehrere Instrumente dazu gepackt werden und durch einen Sänger wurde das Ganze aufgewertet – aber die Grenze im Klang war schnell erreicht.<br />
Bei elektronischer Musik sind diese noch nicht ausgeschöpft und das ist es warum immer neue Leute die Musik lieben.<br />
Ebenfalls weil sie zum größten Teil für den Dancefloor gemacht ist und dir unterschwellig sagt: “Tanze” !<br />
<strong><br />
Was geht dir durch den Kopf wenn du deinen Track “Capisce” hörst?<br />
</strong>Ein Mädel, dass sich blöd angemacht fühlt und mit ihrer rotzfrechen Art dem Typen klar macht, dass er mit seinen Sprüchen nicht bei ihr landen wird.<br />
Aber noch viel mehr an die Erinnerungen, welche die erste Tagträumer² Veröffentlichung mit sich brachte.<br />
Es ging alles so schnell – das Label BlackFoxMusic verkaufte damals viele Einheiten der Single und mit dem Erfolg kamen auch viele Remixaufträge und einige Bookings.<br />
Selbst in den USA lief die Single rauf und runter und der krönende Abschluss war wohl de Auftritt in der Minna Street Gallery in San Francisco.<br />
Viele der Gäste erkannten Capisce nach den ersten Sekunden wieder und feierten dazu sehr exsessiv.<br />
Das wa rein starkes, neues Gefühl und von diesem Moment machte ich aus dem Hobby meinen Beruf.<br />
<strong><br />
Du kamst ja auch schon etwas rum mit deiner Musik, wo spielst du am liebsten?<br />
</strong>ich liebe die Intimität von kleinen Clubs aber auch die sommerlichen Festivals.<br />
Interessant sind aber immer Auftritte in fernen Ländern wie zum Beispiel in China oder Südkorea.<br />
Vor zwei Jahren spielte ich das erste mal in einem kleinen Club in Seoul.<br />
In der Hauptstadt waren vor einiger Zeit große Trancepartys angesagt – doch in den letzten Jahren gibt es viele kleine Clubs die mit guter House und Technomusik ihre Leute anlocken.<br />
Ich wusste nicht was mich dort erwartet doch die Party wurde ei Triumpf und aus angesetzten zwei Stunden Spielzeit wurde eine lange Nacht bis in den Morgen.<br />
Vielleicht sind das genau diese Auftritte .- die am reizvollsten sind.<br />
Man stöbert im Plattenkoffer – weiß nicht richtig was man spielen soll – da man die Szene vo Ort nicht kennt und hat ein leicht mulmiges Gefühl.<br />
Wenn dann widerum alles gut geht und man den Club schweißgedet verlässt – erinnert man sich gern an diese Momente.<br />
Auf der anderen Seite freut man sich wenn man die Anfrage bekommt auf einem Festival zu spielen auf dem man schon immer auflegen wollte.<br />
Letztes Jahr kam diese Anfrag vom Kazantip.<br />
Ich hatte schon einige wilde Geschichten von diesem einmonatigem Festival gehört.<br />
Einen kleinen Eindruck – könnt ihr hier gewinnen:<br />
<strong><br />
Was bedeutet dir Berlin?<br />
</strong>Berlin war für mich schon immer die große Stadt wo an jeder Ecke etwas los ist.<br />
Mit 16 sind wir schon aus unserer brandenburgischen Kleinstadt in die Hauptstadt gepilgert um Platten zu kaufen oder auf einer von den vielen Partys zu feiern.<br />
Von vielen von uns stand fest, dass wir in der Stadt leben wollten – spätestens zum Studium oder während der Lehre.<br />
Heute ist Berlin zu meiner zweiten Heimat geworden und eigentlich hat sich an dem Charme nichts verändert und die Partys sind immer noch zahlreich.<br />
Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass ich auch mal die Ruhe brauche, die mir die brandenburgische Kleinstadt einst bot.<br />
Also bin ich im Sommer auch oft auf dem Lande.<br />
<strong><br />
Was können wir dieses Jahr von dir noch erwarten?<br />
</strong>Die neue Ep “L Kubic &#038; Tagträumer²” steht gerade in den Startlöchern und wird Ende des Monats auf Vinyl erscheinen. Dazu gibt es einen sehr darken Remix von Swayzak.<br />
Im Frühsommer erscheint dann eine Single auf einem neuen Deephouselabel und einige andere Veröffentlichungen werden folgen.<br />
Dieses Jahr freue ich mich besonders auf die ersten Auftritte in Südamerika sowie Israel und dem zweiten Asienbesuch.<br />
Allerdings wird es dieses Jahr auch einige Pausen geben, denn dastouren bietet kaum Zeit um im Studio an nuen Ideen zu arbeiten.<br />
<strong><br />
Wann dürfen wir dich in der Schweiz begrüssen?<br />
</strong>Die letzten Auftritte in der Schweiz liegen nur ein paar Wochen zurück.<br />
In Bern ging es gannz gut zur Sache und im neuen Club raumD in Basel war ich vor allem von den Visuals begeistert – da hier sehr viel Wert auf Videokunst gelegt wird.<br />
Ich hoffe demnächst in Zürich zuspielen – doch einen genauen Termin gibt es leider noch nicht.<br />
<strong><br />
Deine Meinung zu ROOM84?<br />
</strong>Auf Room84 bin ich letztendlich durch unsere Labelkünster “The Sexinvaders” gekommen.<br />
Ich finde das Konzept mit den Videointerviews sehr gelungen. Vor allem die Künstler direkt hinter der Bühne vor oder nach ihren Auftritten zu interviewen und sie vielleicht noch bei ihrem Auftritt zu begleiten – lässt einen ganz nah dabei sein.<br />
Außerdem sind die Beiträge in sehr guter Qualität gefilmt und mit guten Visuals bestückt. Vielleicht sehen wir uns in Zürich bald auch zu einem Videointerview – bis dahin wünsch ich den Machern von Room84 alles gute und den Usern viel Spass mit meinem Podcast.</p>
<p>Vielen Dank</p>
<p><a title="Read More" href="http://www.room84.ch/?p=31493" target="_blank">» Read More</a></th>
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